Landkarte Nordgriechenland

Nordgriechenland 2016

Allgemeines
  • Reisezeitraum: 18.4. – 11.5.2016
  • Reiseroute: Thessaloniki – Xanthi – Alexandroupolis – Serres – Kalampaka (Meteora-Klöster) – Litochoro (Olymp) – Thessaloniki (2840 km mit Auto)
  • Kosten: 1865 € (davon: Flug 160 €, Mietwagen 197 € + Tankfüllung 57 €)
  • Bilder: 4243 gemacht, davon 2062 archiviert

Alle Preise im Text beziehen sich auf den Zeitpunkt der Reise.
Verwendete Abkürzungen: NP = Nationalpark
Auf ‚Strecke‘ ist jeweils ein Screenshot mit der Route (GPS Track) für diesem Tag hinterlegt.

Inhalt

Vorbereitung

Der Artikel ‚Artenvielfalt am Götterberg‘ in naturfoto 7/2015 hat mich auf die Idee gebracht meine ‚Pollenflucht‘ für 2016 nach Nordgriechenland zu machen. In dem Artikel beschreibt der Autor ein Reise zum Olymp mit Station in Litochoro.
1995 war ich schon in der Gegend um das Nestos-Delta und auf Thasos und habe sie in guter Erinnerung.
Ich kaufe mir den Reiseführer Nord- und Mittelgriechenland aus dem Müller-Verlag. Leider ist die 11. Auflage aus 2013. Wahrscheinlich kommt die 12. Auflage noch dieses Jahr aber ich kann nicht warten.
Nach meinen ersten Überlegungen werde ich erst gegen Osten fahren in die Gegend um das Nestos– und Evros-Delta.

Zeitlicher Ablauf der Vorbereitungen/Buchungen:
05.03. Kauf Reiseführer Nord- und Mittelgriechenland (24,90 €)
14.03. Flug bei easyJet gebucht (107,48,- € + 51 € für je 20 kg Gepäck)
15.03. Zugfahrt Nürnberg – Berlin am 17.4. (29,25 € mit Bahncard 25)
21.03. Zugfahrt Berlin – Nürnberg am 12.5. (21,75 € mit Bahncard 25)
31.03. Auto über billiger-mietwagen.de bei Argus Car Hire/Goldcar gebucht: Fiat 500 o.ä 173,81 €
14.04. 2 Nächte im Hotel Filoxenia in Toxotes per Mail (40 € pro Nacht)

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Überblick über das Land

Griechenland hat eine Fläche von 132 000 qkm und fast 11 Mio. Einwohner. Diese verteilen sich auf das Festland und mehr als 3000 Inseln (davon 87 bewohnt). Die Küstenlänge beträgt 13.676 km (!) davon entfallen 4000 km auf das Festland. Die  höchste Erhebung ist der Mytikas (2917 m) im Gebirgsstock des Olymp.
Wegen der Flüchtlinge ist Griechenland in aller Munde. Mal sehen ob man als Tourist etwas davon merkt.
Weiteres Infos zu Griechenland siehe Wikipedia.

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Reiseerfahrungen

Flüge
Flüge ab München sind billig (ca. 130 € + Gepäckkosten) aber da der Flug um 10.00 Uhr losgeht ist eine Anreise mit der Bahn nicht möglich. Man muss mit dem Auto anreisen und benötigt einen Parkplatz (ab 60 €). Ab Nürnberg gibt es im April noch keine Direktflüge von AirBerlin und man kommt auf ca. 220 € + Gepäckkosten. Ab Frankfurt sind die Kosten ähnlich wie Nürnberg. Ab Berlin gibt es günstige Direktflüge von easyJet.
Man sollte auch auf die Flugdauer achten. Viele günstige Flüge haben Zeiten von über 10h manche mit Pausen über Nacht auf Transitflughäfen.
Bei easyJet ist mir aufgefallen das die Flüge auf der eigenen Homepage am billigsten sind. Außerdem gibt es dort noch eine 3-Tages- und eine 3-Wochenansicht wo man sich die günstigsten Flüge zusammenstellen kann. Wie bei allen Billigfliegern kostet aufgegebenes Gepäck extra: 51 € für 20 kg und stolze 75 € für 23 kg. Diese Preise gelten nur bei Online-Buchung, am Schalter ist es noch teurer!

Mietwagen
Bei billiger-mietwagen.de (Vermieter CarDelMar/Goldcar) gibt es das gleiche Auto (Fiat Panda o.ä.) einmal für 167,- € (Tankfüllung + Gebühr bis 30,- € wird vor Ort gezahlt und das Auto wird ‚leer‘ abgeliefert, es gibt keine Rückerstattung für das Benzin bei der Abgabe des Autos) und für 254,- bei Tankregelung voll-voll. Ich habe mich für das erste Angebot entschieden. Mal sehen wie hoch die ‚Tankrechnung‘ ist.
Nach kurzer Zeit kommt eine Absage von billiger-mietwagen.de (Auto nicht verfügbar) und ein Angebot für einen Fiat 500 für 173,81 € mit der gleichen Tankregelung. Dabei ist Argus Car Hire der Vermittler und Goldcar der Vermieter vor Ort. Bei der Tankregelung voll-voll würde das gleiche Auto bei Goldcar 257,50 € kosten. In den AGBs von Argus Car Hire steht das die Kosten für die Tankregelung mindestens 62 € höchstens 88 € sind. Mal sehen ob das mit oder ohne Tankfüllung ist. Auf der Homepage von billiger-mietwagen.de steht das eine Servicegebühr von bis zu 30,- € anfällt plus die Tankfüllung.
Für die Tankfüllung muss ich bei der Abholung 57 € (39 € für Diesel + 18 € Gebühr) bezahlen. Dazu kommen noch 23 € für das Upgrade auf das Dieselfahrzeug.
Auf Mallorca hatte ich bereits 2015 eine ähnliche Tankregelung mit dem Unterschied dass der Rest im Tank bei der Autorückgabe vergütet wurde (bei Rückgabe mit vollem Tank fiel nur die Gebühr von 30 € an).

Allgemein ist mir bei der Suche im Internet aufgefallen das Autos bei billiger-mietwagen.de billiger sind als bei rentalcars.com.

Straßenverkehr
Es gibt viele graue Kästchen (= Blitzer, s.u.) am Straßenrand. Diese stehen oft direkt hinter dem Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung. Es stehen aber immer mindestens ein, manchmal auch zwei Warnschilder mit einer Kamera in wechselnden Abständen vor dem eigentlichen Blitzerkasten. Mein Navigator warnt mich auch davor.
An vielen Kreuzungen außerhalb von Ortschaften wird die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Das ist etwas nervig, vor allem wenn so ein graues Kästchen dabei steht ;-). Was auch nervt sind fehlende Verkehrszeichen. Man sieht ein Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung hat aber keinen Anfang gesehen (ich glaube nicht das ich sie immer übersehen habe) und umgekehrt. Auch haben die Höchstgeschwindigkeitsangaben auf dem Navi nicht immer mit den realen übereingestimmt. Ob das Ortsschild, wie bei uns, gleichzeitig die Geschwindigkeit begrenzt weiß ich nicht. Auf jeden Fall findet man an den meisten Ortseingängen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 60, 50, 40 oder auch 30 km/h. Also aufpassen!

Hotels
Das Hotel Filoxenia kostet bei booking.com 45,-/40,- € (mit/ohne Frühstück). Auf meine Anfrage per Mail bekomme ich den Preis 40,- € incl. Frühstück genannt, zu dem ich auch buche.
Bereits auf Lesbos habe ich die Erfahrung gemacht das man direkt einen besseren Preis bekommt als wenn man online bucht (einfach nach dem Hotelnamen/Ort googeln) und per E-Mail Preis anfragen. Nach Auskunft verschiedener Vermieter bekommt booking.com 13% vom Preis.
Ich habe auf der ganzen Reise kein Hotel im Internet gebucht und nur eines per E-Mail vorgebucht. Meistens habe ich mir 2 oder 3 Hotels im Internet ausgesucht und bin dann bei der Ankunft zum Hotel gefahren und habe gefragt ob es ein Zimmer gibt. Dies hat den Vorteil das man sich das Zimmer ansehen kann. Und wenn es nicht gefällt geht es zum nächsten. Wenn man ein paar Tage bleibt kann man auch nach einem Rabatt fragen. Dies wird natürlich in der Hauptsaison nicht funktionieren.

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Fotoausrüstung/Bilder

Kamera: Canon EOS 7D Mark II (+ EOS 7D als Reservebody)
Objektive: Sigma 4,5-5,6/8–16mm, Canon 3,5-5,6/15-85mm, Canon 4/70-200 mm + Canon 1,4x Extender, Canon Makro 2,8/100 mm IS USM, Sigma 4,0-5,6/80-400 mm, Canon EF 1,8/50 mm
Blitzgeräte: Metz 54 MZ-4i, Ringblitz Metz  MB 15 MS-1
Stativ: BIG TMC-1300 Carbon mit Kugelkopf

Bilder:
Auf der Reise habe ich insgesamt 4243 Bilder gemacht. Davon wurden 2062 archiviert, d.h. über die Hälfte der gemachten Bilder wurden gelöscht. Die archivierten Bilder teilen sich auf in 483 Urlaubs-, 1090 Tier- und 489 Pflanzenbilder.
Alle Bilder im Text sind Original-JPEGs aus der Kamera (verkleinert auf 1200×800).

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Reiseverlauf

So. 17.4.: Zugfahrt von Nürnberg nach Berlin Südkreuz (12:33 – 17:26 Uhr)

Mo. 18.4.: Vor den easyJet-Checkin-Schaltern in Halle B ist eine ziemlich lange Schlange, ich stehe eine halbe Stunde. Um 9.15 Uhr geht es zur Sicherheitskontrolle ebenfalls in Halle B. Dort das Gleiche: eine lange Schlange. Nachdem ich mich angestellt habe kommt eine Mitarbeiterin des Flughafens und schickt die letzten 30 Leute in der Schlange zu einer anderen Sicherheitskontrolle im 1. Stock. Dort ist fast nichts los und um 9.30 Uhr bin ich durch.
Der Flug von Berlin Schönefeld nach Thessaloniki (10:35 – 14:05 Uhr) geht pünktlich los und wir kommen 10 min. früher an. Unterwegs in 11000 m Höhe merke ich das nach ca. 1h Flug mein rechtes Auge juckt: Pollen! Ob wir diese aus Berlin mitgenommen haben oder sie in dieser Höhe vorkommen kann ich nicht sagen. Mein Koffer kommt als erstes(!) am Band und um 14.15 Uhr erwische ich den Shuttle des Autovermieters Goldcar. Zur Vermietstation außerhalb des Flughafens sind es ca. 5 min. Der Bearbeiter meint ich bekomme einen Smart und ein Upgrade auf einen Fiat 500 Diesel würde 2 € pro Tag kosten (seine Argumente: Benzin kostet 1,40 €, Diesel 0,90 €, außerdem verbraucht der Fiat nur 2/3 des Smarts und der Fiat ist neu). Ich lehne das erst mal ab. Im Verlauf des Gesprächs sage ich ihm das ich nur 173 € für das Auto bezahle. In einem 2. Versuch kostet das Upgrade nur noch 1 € pro Tag und ich nehme es. Weiter versucht er mir für 180 € eine Vollkasko aufzuschwätzen (Argument: sonst müsse er 1200 € auf meiner Kreditkarte blocken). Hier bleibe ich hart da in meiner Kreditkarte eine Vollkasko für Mietwagen eingeschlossen ist. Ich zahle 80 € (23 € Upgrade + 39 € fürs Benzin + 18 € ‚Gebühr‘ fürs Tanken). Dann gehe ich zum Auto und lade ein. Der Bearbeiter läßt mich warten und nachdem ich zurückgehe geht ein anderer mit um die Schäden am Auto (sind nur ein paar kleine Kratzer) zu dokumentieren. Das Auto hat erst 1531 km auf dem Tacho und ist für mich mit vielen Extras ausgestattet, u.a. Glasdach, Leichtmetallfelgen und Start/Stop-Automatik (dies stelle ich erst an der 2. Ampel fest).
Als erstes fahre ich zu einem Lidl (was sonst?) um Getränke zu kaufen. Danach geht es auf die Autobahn Richtung Kavala. Das Navi zeigt 209 km bis zum Hotel in Toxotes (liegt am Nestos zwischen Kavala und Xanthi). Unterwegs muss ich 2x Maut bezahlen (jeweils 2,40 €). Das Auto zeigt bis zu 28°C an. Bevor es in den Ort geht lotst mich das Navi auf die alte Straße in den Ort. Leider ist an der Bahnlinie Ende (es gibt keinen Bahnübergang mehr). Also 1 km zurück und auf der neuen Straße in den Ort. Um 18.00 Uhr bin ich am Hotel und werde in Deutsch empfangen (der Besitzer hat bis 1975 in Deutschland gearbeitet). Das Zimmer ist gut mit sehr großen Balkon.
Danach laufe ich noch in den Ort und weiter bis zur Nestos-Schlucht. Auf dem Rückweg kommt der Hunger und ich gehe Essen im Restaurant Mezedopi…imata… (das mit den Punkten steht so auf der Visitenkarte die ich bekomme). Ich bestelle Zaziki (war eine sehr große Partion), Meat balls in tomato sauce, Brot und einen halben Liter Retsina. Auf der Rechnung stehen 10,50 € und ich bekomme ein kleines Stück Kuchen mit Eis als Nachspeise auf Kosten des Hauses.

Strecke: Thessaloniki – Toxotes (bei Xanthi, 215 km)
Unterkunft: Hotel Filoxenia, Toxotes (40 € incl. Frühstück), Homepage auf griechisch

Di. 19.4.: Als ich um 9.00 Uhr losfahre zeigt das Auto 18°C an und der Himmel ist leicht überlaufen. Ich fahre östlich des Nestos Richtung Meer. In einem kleinen Dorf ist ein relativ großer Markt. Es gibt alles für den Haushalt, Kleidung und Esswaren. Weiter geht es Richtung Osten. Unterwegs halte ich an einem Storchennest auf einem Strommast. Bis ich das Objetiv gewechselt habe und in der richtigen Position bin ist er allerdings weg. Aber die Feuchtwiese bietet auch andere Motive. Nach einiger Zeit kommt der Storch zurück und ich bekomme meine Storchenbilder. Weiter geht es Richtung Osten an Lagunen entlang. Bei Porto Lagos besuche ich das Besucherzentrum und bekomme neben einer Karte auch einige Tipps wo es was zum Sehen gibt: im Ort Porto Lagos ist gegenüber dem Hafen eine Reiherkolonie und am Plekasee sind vielleicht Flamingos zu sehen. Die Reiherkolonie ist allerdings viel zu weit weg um Bilder zu machen. Auf dem Weg nach Fanari sehe ich Flamingos, wieder sehr weit weg. Dann lande ich auf einem sandigen Weg zw. der Lagune Karathas und dem Akasee. Wahrscheinlich wäre ich durchgekommen aber ich will es nicht riskieren und kehre um. Die Zufahrt zum Plekasee finde ich nicht. Hier fehlen einfach Straßen/Wege auf meinem Navigator. Gegen 15 Uhr bin ich zurück im Hotel. Nach einer Pause mache ich noch eine Runde zu Fuß in der Nähe des Hotels.
Abendessen im selben Lokal wie gestern: Feta, Oktopus Salat und einen halben Liter Retsina = 12 € und die Nachspeise auf Kosten des Hauses.
Beim Runterladen bemerke ich das nur JPEGs auf der Karte sind. Aus Versehen hatte ich von RAW + JPEG auf JPEG und Ablegen auf beiden Karten umgestellt. Dies habe ich wieder rückgängig gemacht.

Strecke: Toxotes – Porto Lagos – Xanthi – Toxotes (130 km)
Unterkunft: Hotel Filoxenia, Toxotes (40 € incl. Frühstück)

Mi. 20.4.: Heute morgen ist es nicht bewölkt und um 9.00 Uhr hat es bereits 20°C. Ich fahre Richtung Chrisoupoli (auch Hrissoupoli geschrieben) und von dort an den Nestos. Es gibt viele Insekten, vor allem Spinnen. Die Schmetterlinge sehe ich zwar aber sie bleiben nicht sitzen wenn ich sie fotografieren will. Danach fahre ich zu den sieben Seen westlich von Keramoti. Allerdings bläst dort der Wind und es ist schwierig mit Makroaufnahmen. Nach kurzer Zeit entschließe ich mich wieder zum Nestos zurückzufahren, diesmal zum Nestoscafe das ich bereits von meiner Reise 1995 hierher kenne. Erst laufe ich auf einem Feldweg auf dem Damm. Unterwegs sehe ich etwas ungewöhnliches auf einem Blatt liegen. Erst denke ich es ist ein Stückchen von einem Ast. Erst als ich genauer hinschaue sehe ich das es ein gut getarnter Schmetterling ist. Der Himmel ist inzwischen bewölkt und ich bin mir nicht sicher ob ein Gewitter kommt. Zum Abschluss gibt es noch ein Zaziki und ein Cola im Nestoscafe (4,50 €). Auf dem Rückweg versuche ich am Nestos entlang zur Hauptstraße zu fahren. Dies klappt auch eine Weile aber dann wird mir der Weg zu schlecht und ich fahre in einem Bogen nach Chrisoupoli zurück.
Erst komme ich im Hotel nicht mehr ins Internet. Der Wirt sagt er hat den Tarif gewechselt (und das Passwort) weil das Internet zu langsam war (was stimmt, es war in etwa so wie in Äthiopien: selten ging es akzeptabel, meist war es sehr langsam und es brach öfters auch ganz ab). Und es geht jetzt sehr flott.
Heute ist mein Standardrestaurant geschlossen und ich beschließe zum Nestos-Cafe zu gehen. Allerdings gibt es dort nichts zu Essen und der Wirt schickt mich in den Ort zurück. Unterwegs holt er mich mit dem Auto ein und meint ich solle einsteigen er bringt mich zu einem anderen Restaurant ca. 300 m weiter da das im Ort heute geschlossen ist (was ich ja schon wusste).
Es gibt einen Tomatensalat, Lamb Chops und einen halben Liter Retsina = 13,50 €. Auf dem Rückweg fängt es an zu tröpfeln.
Unter dem Retsina leiden auch diese Seiten da ich nachher meist keine Lust mehr habe am Computer zu arbeiten.

Strecke: Toxotes – Chrisoupoli – Keramoti – Toxotes (130 km)
Unterkunft: Hotel Filoxenia, Toxotes (40 € incl. Frühstück)

Do. 21.4.: Da eine Schulklasse kommt muss ich umziehen (wurde mir schon am Anfang gesagt). Ich packe nur grob zusammen, die Sachen werden dann vom Personal umgezogen.
Heute steht eine Autotour in die Berge auf dem Programm. Erst geht es über Xanthi nach Stavroupoli. Dort mache ich eine Wanderung an einem Nebenfluss des Nestos entlang. Die Fotoausbeute ist nicht so groß allerdings mache ich Aufnahmen von einem Segelfalter am Boden. Segelfalter habe ich schon mehrfach gesehen aber nur im Flug. Weiter geht über Doxato zurück ans Meer nach Kavala. Unterwegs eine Bogenkonstruktion die ich als alte Wasserleitung sehe. Zurück geht es auf der Autobahn die ich eine Ausfahrt vor Toxotes verlasse. Am Ortseingang von Neos Xerias biege ich zu den sieben Seen ab. Dort laufe ich noch für eine Stunde und dann geht es zurück zum Hotel.
Abendessen im altbekannten Lokal: Meze (mit Ouzo) und Souvlaki und ein Amstel Bier = 12 €. Das Bier kostet das gleiche wie ein halber Liter Retsina = 2,50 €.
Im neuen Zimmer geht leider das Internet nicht mehr und ich muss nach oben in die Eingangshalle gehen.

Strecke: Toxotes – Xanthi – Stavroupoli – Doxato – Kavala – Toxotes (178 km)
Unterkunft: Hotel Filoxenia, Toxotes (40 € incl. Frühstück)

Fr. 22.4.: Am Morgen geht es zur Nestos-Schlucht. Dort gehe ich den Wanderweg durch die Schlucht. Es geht am Nestos entlang mit leichten Steigungen. Teilweise ist der Weg in den Fels gehauen. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Die Aussicht auf den Fluss ist meist sehr gut nur ein paar Abschnitte sind im Auwald ohne Aussicht auf den Fluss. Ich gehe sehr langsam und am Tunnel durch die Eisenbahnlinie kehre ich um. Dort steht ein Schild in Richtung zurück mit der Angabe 5000 m aber wohin kann ich nicht lesen. Nach ca. 3h bin ich zurück am Auto. Als nächste fahre ich zu einem Aussichtspunkt auf einem Berg der in Toxotes auf dem Weg zur Nestos-Schlucht ausgeschildert ist (11 km bergauf). Oben ein wunderbarer Blick auf die Nestos-Schlucht, nur die Fernsicht auf den Nestos auf dem Weg zum Meer ist eingetrübt.
Am späten Nachmittag mache ich noch einen Spaziergang rund um Toxotes.
Und eine Überraschung: das Internet geht auch im Zimmer.
Abendessen im altbekannten Lokal: kleine frittierte Fischchen (10 €), Tomatensalat und ein Amstel Bier = 15 €.

Strecke: Wanderung durch Nestos-Schlucht, Fahrt zum Aussichtspunkt, Spaziergang um Toxotes (Auto: 27 km, zu Fuß: 12 km)
Unterkunft: Hotel Filoxenia, Toxotes (40 € incl. Frühstück)

Sa. 23.4.: Heute morgen ist es bewölkt und frisch. Es geht weiter zum Evros-Delta an der Grenze zur Türkei. Einen ersten Stopp mache ich in Xanthi. Es gibt aber nicht viel zu sehen außer einer neuen(?) Kirche im Zentrum und einer Volkstanzgruppe davor. Nach ca. eine halben Stunde fahre ich weiter nach Avdira. Unterwegs fängt es an kurz leicht zu regnen. Der Ort selbst gibt für mich nichts her und ich steige nicht mal aus. Originalton Reiseführer: Das schöne historische Dorf lockt mit gut erhaltenen thrakischen Herrenhäusern, Kopfsteinpflastergassen und Kirchen. Ich habe nichts davon gesehen. War ich im falschen Dorf? Weiter geht es nach Porto Lagos wo ich nochmal nach der Reiherkolonie am Hafen Ausschau halte. Aber wieder ist nichts zu sehen und ich fahre weiter nach Komotini. Ein kurzer Spaziergang durch die Fußgängerzone und wieder eine neue(?) Kirche. Von Komotini nehme ich den schnellsten Weg über die Autobahn ins Evros-Delta. Das Hotel Isidora bei Loutros (auch Loutra geschrieben) habe ich bereits zuhause ausgesucht aber nicht gebucht. Es liegt an einem Kanal und an der Landstraße in die Türkei. Das Zimmer ist relativ klein, die 2 Betten füllen es ziemlich aus. Nachdem ich den Kühlschrank neben das 2. Bett geschoben habe ist etwas mehr Platz neben meinem Bett und dem kleinen Schreibtisch.
Als erstes gehe ich ins Visitor Center (ca. 1 km mit dem Auto). Als ich dort ankomme sehe ich das es zu Fuß über eine Brücke nur ca. 200 m gewesen wären. Dort lasse ich mir eine Karte vom Delta geben. Ein Teil an der Grenze ist militärisches Sperrgebiet und man braucht eine Genehmigung vom Militär welche 5 – 15 Tage dauert. Also nichts für mich. Danach fahre ich noch eine Stichstraße ins Delta und laufe einen der Schotterwege am Wasser entlang. Fotografisch nicht sehr ergiebig aber die Sonne kommt durch.
Abendessen gibt es in der Taverne neben dem Hotel (gehört zum Hotel): Tomatensalat, Rindfleisch mit Gemüse und ein Amstel = 12,50 €. Außer mir ist noch eine neunköpfige Gruppe von Birdwatchern aus der Schweiz in der Taverne (und im Hotel).

Strecke: Toxotes – Xanthi – Porto Lagos – Komotini – Loutros (180 km)
Unterkunft: Hotel Isidora, Loutros (25 €, Frühstück 5 €)

So. 24.4.: Am Morgen regnet es hört aber später auf. Den ganzen Tag ist es sehr windig und damit frisch. Als erstes fahre ich zu den Lagunen am westlichen Rand des Deltas. Beim ersten Halt treffe ich auf die Schweizer Gruppe und ein französisches Paar das auch im gleichen Hotel wohnt. Es gibt einen Aussichtsturm aber der oberste Raum ist abgesperrt. Einer aus der Schweizer Gruppe sagt das man nur bei Touren vom Visitor Center da rein kommt. Ich laufe am Weg entlang und es gibt viele Kleinlibellen. Fotografieren ist schwierig wegen des Windes aber auch die Libellen mögen ihn anscheinend nicht und lassen sich an Stellen ohne Wind bevorzugt nieder. Danach fotografiere ich noch eine Eidechse. Sie stellt sich tot und ich glaube es fast. Erst als ich ein Gras vor dem Kopf entfernen will haut sie ab. Danach fahre ich die Sandstraße noch bis zum Strand. Auf dem Rückweg halte ich noch einmal und laufe ein Stück. Aber es ist zu windig. Ich fahre zum Hotel zurück und von dort auf einen nahen Hügel. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf das Delta. Am Rückweg fotografiere ich noch an der windabgewandten Seite des Berges. Danach stelle ich das Auto ab und laufe ins Dorf Loutros. Dies sind nur ca. 2 km aber nachdem ich langsam laufe (und auch ein paar Bilder mache) brauche ich 1,5 h für hin und zurück.
Abendessen: Zaziki, Souflaki und ein Amstel = 11,50 €.

Strecke: Loutros – Nationalpark – Loutros
Unterkunft: Hotel Isidora, Loutros (25 €, Frühstück 5 €)

Mo. 25.4.: Am Morgen geht es an die gleiche Stelle an der ich schon am Samstag Nachmittag war. Heute steht ein Polizeiauto dort. Sie wollen meinen Ausweis sehen. Sie meinen wenn ich nochmal kontrolliert werden sollte soll ich sagen das dies bereits hier geschehen ist. Beim Weggehen frage ich ob es wg. der Flüchtlinge sei aber ich bekomme keine Antwort (die Grenze zur Türkei ist nur ein paar Kilometer entfernt). Zuerst ist es windstill aber bald kommt wieder ein kräftiger Wind auf. Damit ist es schwierig mit dem Fotografieren. Ich laufe ein ganzes Stück Richtung Meer schaffe es aber nicht ganz. Danach fahre ich nochmal zu der Stelle wo ich gestern die Kleinlibellen fotografiert habe. Es gibt auch größere Libellen aber diese warten leider nicht auf mich. Am späten Nachmittag gehe ich noch eine Runde vom Hotel weg.
Abendessen: Zaziki + Steak + Retsina = 12,50 €

Strecke: Loutros – Nationalpark – Loutros
Unterkunft: Hotel Isidora, Loutros (25 €, Frühstück 5 €)

Di. 26.4.: Um 6 Uhr morgens ein Gewitter. Eigentlich wollte ich heute nach Dadia im Landesinneren fahren aber bei dem Wetter ist das nicht gut. Ich fahre eine Runde im Naturschutzgebiet Evros-Delta. Es geht ein kalter Wind und zwischendurch regnet es. Über der Türkei im Osten steht ein Gewitter, man sieht die Blitze. Zwischendurch gelingen ein paar Bilder aber ich gehe gerne ins Auto zurück. Mittags fahre ich heim und widme mich der weiteren Planung. Diese ergibt das ich wahrscheinlich übermorgen zum Kerkini-See fahre.
Am Spätnachmittag kommt die Sonne durch und ich mache noch eine Runde in der Nähe des Hotels.
Abendessen: Tomatensalat, Nudel-Hackfleischauflauf und Bier = 12 €

Strecke: Loutros – Nationalpark – Loutros
Unterkunft: Hotel Isidora, Loutros (25 €, Frühstück 5 €)

Mi. 27.4.: Am Morgen ist es sonnig. Heute geht es nach Dadia zu den Geiern. Erst will ich die landschaftlich schönere Strecke über die Berge nehmen, entscheide mich dann aber doch für die schnellere Strecke. Erst finde ich das Visitor Center nicht. Auch die Erklärung einer Frau in gebrochenen Englisch hilft nicht weiter. Also fahre ich ein Stück zurück und im zweiten Anlauf sehe ich den Wegweiser. Dort angekommen sagt ein Mitarbeiter das in 10 Min. ein Bus (4 €) zum Hide startet wo man die Geier sehen kann. Man kann auch laufen (einfach 3 km). Ich nehme den Bus und wir bekommen im Hide Ferngläser und die Begleitung zeigt uns einen Schmutzgeier auf einem Felsen und einen Schwarzmilan im Baum. Beide sind ca. 400 m entfernt am Fressplatz und ohne Fernglas ist nicht viel zu sehen. Auch an Fotografieren ist nicht zu denken. Irgendwann verschwinden beide Vögel und nach einer 3/4 h geht es mit dem Bus zurück. Ich suche noch die Ginstersträucher am Besucherzentrum nach Insekten ab und werde auch fündig. Danach fahre ich weiter Richtung Norden. Die Landschaft ist hügelig und ganz schön. Am Rückweg fahre ich dann die landschaftlich schönere Strecke von Dadia bis Loutros.
Abendessen: Zaziki + Octopus + Bier = 12 €.

Strecke: Loutros – Dadia – Didymotche – Loutros (260 km)
Unterkunft: Hotel Isidora, Loutros (25 €, Frühstück 5 €)

Do. 28.4.: Heute geht es weiter. Ziel ist der Kerkini-See (ist eigentlich ein Stausee) nördlich von Thessaloniki. Da das kommende Wochenende Ostern in Griechenland ist könnte es schwierig mit einer Unterkunft werden. Zumindest auf booking.com erscheint nur noch eine Unterkunft wenn man den Zeitraum über Ostern eingibt. Ich habe mir ein Hotel bei Serres (Hotel Siris) ca. 30 km von Kirkini-See entfernt und eines in Chrysohorafa direkt am See (Guesthouse Limnaio) ausgesucht. Als erstes fahre ich das Hotel in Serres an. Es liegt etwas außerhalb schön in der Landschaft. Als ich aussteige entdecke ich direkt neben dem Auto interessante Raupen (Simyra dentinosa) und entscheide mich spontan hier zu bleiben und die 2. Unterkunft gar nicht mehr anzusehen.
An der Rezeption fällt mir ein das ich meinen Ausweis in Loutros vergessen habe. Etwas ratlos stehe ich da, es sind über 300 km zurück. Da fragt eine Frau ob ich Deutscher sei und was das Problem ist. Ich erzähle Ihr mein Missgeschick. Sie telefoniert mit dem Hotel Isisdora. Dann meint Sie Ihr Mann arbeitet dort in der Gegend und er kommt heute Abend zurück. Er könnte den Ausweis mitbringen. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Und abends um 22.30 Uhr kommt ein Anruf im Zimmer: mein Pass ist da und ich könne ihn an der Rezeption abholen. Ja, manchmal braucht man nur etwas Glück!
Am Nachmittag mache ich noch einen Spaziergang in der Nähe des Hotels.
Abendessen: Tomaten-/Gurkensalat, Beefsteak, Bier = 14,50 €. Das Steak war so groß das ich nicht alles geschafft habe.

Strecke: Loutros – Kavala – Serres (260 km)
Unterkunft: Hotel Siris, Serres (35 €, Frühstück 5 €)

Fr. 29.4.: Am Morgen Regen und es regnet bis zum Abend. Ich fahre eine Runde um den Kerkini-See (ca. 3h). An einer Stelle sehe ich viele Haubentaucher und ein einer anderen verschiedene Reiher und drei Krauskopfpelikane. Zum Fotografieren sind alle zu weit weg. Heute mache ich nur Bilder von ein paar nassen Pferden auf der Weide.
Zum Abendessen fahre ich in den Ort Lefkonas (das Hotel liegt ca. 1 km außerhalb des Ortes). Das Lokal von gestern hat geschlossen (es macht auch wenig Sinn ein Grilllokal am Karfreitag zu öffnen). Daneben ist eine Pizzeria und ich bestelle eine Thunfischpizza (+ Bier) = 7 €.

Strecke: Runde um den Kerkini-See (108 km)
Unterkunft: Hotel Siris, Serres (35 €, Frühstück 5 €)

Hauspferd / Horse / Equus ferus caballus

2 nasse Pferde und ein Fohlen

Sa. 30.4.: Am Morgen ist es noch bewölkt aber die Sonne schaut schon durch. Ich fahre wieder zum Kerkini-See. Bereits ein Stück vor dem See laufe ich an einem Bewässerungskanal entlang. Danach fahre ich zu den Stellen wo ich gestern die Haubentaucher und die anderen Vögel gesehen habe. Heute ist es besser mit dem Fotografieren. Anschließend laufe noch etwas durch die Pampa und dann geht es zurück zum Hotel. Unterwegs noch ein kurzer Abstecher zum Fluss Struma dem Zufluss des Kerkini-Sees. Hier sehe ich zwei Bienenfresser aber zum Fotografieren sind sie zu weit weg. Am Spätnachmittag gehe ich nochmal in der Nähe des Hotels spazieren und lande an einer schönen Schlucht. Leider ist es schon spät um weiter zu gehen.
Abends laufe ich in den Ort (2 km). Das Grilllokal hat wieder zu (am Nachmittag war es noch offen) und in der Pizzeria gibt es heute keine Pizza. Ich suche noch im Ort nach einem anderen Restaurant aber es gibt keines. Also zurück ins Hotel. Nachdem es schon 21.30 Uhr ist fahre ich nicht mehr nach Serres. D.h. das Abendessen besteht aus Keksen. Wobei ich gar nicht so hungrig bin obwohl ich außer dem Frühstück nichts gegessen habe.

Strecke: Runde um den Kerkini-See (108 km)
Unterkunft: Hotel Siris, Serres (35 €, Frühstück 5 €)

So. 1.5.: Heute lasse ich das Auto stehen und gehe zu der schönen Schlucht (man könnte sagen eine Wanderung zum 1. Mai). Allerdings ist diese dicht zugewachsen. Deshalb gehe ich nicht weit hinein da es dort keine Blüten und damit keine Insekten mehr gibt. Unterwegs gibt es viel zu Fotografieren, allerdings ist es etwas windig. Auch die Landschaft hier ist sehr schön. Nach ca. 4 h bin ich zurück.
Am frühen Abend fahre ich nach Serres. Erst laufe ich etwas in der Stadt herum um dann dort zu essen.
Am Abend zuhause kann ich mich für kein neues Ziel für morgen entscheiden also bleibe ich noch einen Tag. Im Internet sehe ich das von Westen das Tief Viola anrückt und schlechtes Wetter bringen soll.

Strecke: Wanderung (9 km), Fahrt nach Serres (18 km)
Unterkunft: Hotel Siris, Serres (35 €, Frühstück 5 €)

Mo. 2.5.: Heute geht es zum Dojransee, dessen größerer Teil bereits in Mazedonien liegt. Den ersten Teil der Strecke kenne ich, es geht am Kerkini-See vorbei. Am See selbst fahre ich eine Stichstraße zum See und diese geht buchstäblich in den See. Später sehe ich auch noch einen Campingplatz und einen Spielplatz die unter Wasser stehen. Wurde durch das in Wikipedia beschriebene Äquadukt zu viel Wasser eingeleitet? Ich fahre bis zur Grenze im Süden des Sees um dann wieder zurückzufahren. Zwischendurch mache ich kleine Ausflüge zu Fuß. Auf dem Rückweg sehe ich einen Bunker. Ob dieser von der griech. Armee ist oder aus den Kämpfen im 1. Weltkrieg stammt kann ich nicht sagen. Am Kerkini-See fahre ich nochmals am Westufer entlang und bleibe bei den Haubentauchern und bei Störchen länger stehen.
Abendessen: Beefsteak + Bier = 12 €.
Am Abend entscheide ich mich erst nach Kalampaka zu fahren und zum Schluß nach Litochoro.

Strecke: Serres – Dojransee – Serres (170 km)
Unterkunft: Hotel Siris, Serres (35 €, Frühstück 5 €)

Di. 3.5.: Heute geht es weiter nach Kalampaka (Meteora-Klöster). Erst geht es über Thessaloniki bis Grevena auf der Autobahn (Maut 1,20 + 2,40 €). Unterwegs regnet es einmal kräftig. Dann geht es die letzten 60 km über eine kurvige Landstraße bis Kalampaka.
Ich fahre direkt zum Guesthouse Arsensis das ca. 2 km außerhalb des Ortes an der Straße zu den Meteora-Klöstern ist. Auf meine Frage was das Zimmer kostet antwortet der Wirt 27 € + 5 € fürs Frühstück. Als ich sage das es bei booking.com nur 30 € incl. Frühstück sind will er erst nicht hören und erklärt wortreich was es zum Frühstück gibt. Als ich nochmal sage das es im Internet nur 30 € willigt er widerwillig ein. Im Zimmer sind 3 Betten und diese füllen es fast aus. Ein kleiner Schreibtisch mit 2 Stühlen und ein Schrank komplettieren die Einrichtung und es gibt einen Balkon.
Danach fahre ich noch die Rundstrecke zu den Meteora-Klöstern. Da es schon spät ist besuche ich keines der Klöster. Aber die Fahrt auf der Rundstraße entlang der Klöster (ca. 15 km) ist schon beeindruckend. Auf zwei nahe beieinanderliegenden Felsvorsprüngen zwischen den Klöstern Agia Triada und Roussanou hat man eine wunderbare Aussicht auf die Klöster. Am Abend fahre ich noch zum nahen Fluss Pinios und mache einen kleinen Spaziergang. Auf dem Rückweg fängt es an zu regnen.
Abendessen im Guesthouse: Griech. Salat, Souflaki + Würstchen vom Grill und ein Bier = 12,50 €. Auch nach dem Abendessen hat der Regen noch nicht aufgehört.

Strecke: Serres – Thessaloniki – Kalampaka (305 km)
Unterkunft: Guesthouse Arsensis, Kalampaka (30 €, incl. Frühstück)

Mi. 4.5.: Am Morgen ist es noch bewölkt, an ein paar Stellen schaut der blaue Himmel durch. Heute steht Kultur auf dem Programm: die Meteora-Klöster. Zuerst besuche ich die drei vom Wirt empfohlenen Klöster. Ich beginne mit dem Dreifaltigkeitskloster (Agia Triada). Am Morgen ist noch nicht viel los, der Kassier kann nicht einmal auf einen 20 € Schein herausgeben (der Eintritt für jedes Kloster ist 3 €). Er nimmt die Eintrittskarte zurück und meint beim nächsten Mal. Nachdem es noch recht früh ist (ca. 10 Uhr) sind noch nicht viele Leute da. Das Kloster selbst ist relativ klein und ich bin schnell durch. Beim Rausgehen kann er dann wechseln. Weiter geht es zum Agios Stephanos dem ältesten der Meteora-Klöster. Danach geht es zum Kloster Metamorphosis oder auch Grand Meteora genannt. Es ist das größte Kloster und hat die meisten Besucher (auf den Bildern sieht man die vielen parkenden Autos und Busse davor). Inzwischen ist es Mittag und es fängt zu regnen an.
Ich mache eine Pause bei den Besichtigungen und fahre einfach Richtung Vlachava in die Berge. Nach einer halben Stunde hört der Regen auf. Danach besuche ich noch das Kloster Varlaam. Auf einem Felsvorsprung vor dem Kloster hat man wieder eine wunderbare Aussicht auf die Klöster. Als letztes besuche ich noch Agios Nikolaos Anapafsas kurz vor Kastraki. Es ist das Kloster mit dem höchsten Aufstieg. Oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Felsen und ins Pinios-Tal. Der späte Nachmittag ist vom Licht die beste Zeit (das Kloster schließt bereits um 16 Uhr).
Danach fahre ich über den Pinios an die Berge im Süden. An einer geeigneten Stelle lasse ich das Auto stehen und gehe einen Feldweg entlang. Irgendwann fallen mir in der Wiese daneben Orchideen (Pflugschar-Zungenstendel) auf. Natürlich mache ich Bilder (zuhause stelle ich dann fest das ich die falschen Einstellungen in der Kamera hatte und daher die Aufnahmen nicht so toll wurden). Ich gehe weiter und auf einmal tauchen Hunde auf. Das Gekläff zieht weitere Hunde an und irgendwann sich 6 – 7 Hunde um mich und bellen mich an. Zwei davon kommen auf 1,5 – 2 m heran und da wird es mir schon etwas mulmig. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht das bellende Hunde max. auf 5 m herankommen und, wenn man sich umdreht, sie ängstlich noch mehr Abstand halten. Diese zwei zucken nicht zurück wenn ich mich ihnen zuwende. Ich gehe dann weiter, drehe mich aber immer wieder um. Irgendwann lassen sie dann ab. Allerdings will ich den gleichen Weg nicht mehr zurückgehen sondern laufe um den Berg herum zu meinem Auto zurück. Damit sind aus der geplanten einen Stunde mindestens zwei Stunden geworden.
Abendessen im Guesthouse: Zaziki, Schweinesteak vom Grill und ein Bier = 12,50 €.
Am Morgen beim Wegfahren hat mich ein Ukrainer angesprochen ob ich heute Abend seinen Akku für die Kamera laden kann. Er hat sein Ladegerät zuhause vergessen. Er gibt mir den Akku vor dem Abendessen. In der Unterkunft sind 3 ukrainische Familien und nach dem Essen versammeln sie sich auf dem Nachbarbalkon. Wir kommen ins Gespräch und es entwickelt sich eine Diskussion über die Ukraine und die Situation dort (vor allem dem Bürgerkrieg dort) bis weit in die Nacht. Sie sind aus Odessa am Schwarzen Meer. Ihrer Meinung sind es ganz klar das die Russen (und die alte Regierung der Ukraine) an allem Schuld sind. Sie sagen auch das es z.Z. der Krimannektierung auch Versuche gegeben hat Odessa und die Umgebung zu destabilisieren. Hintergrund ist das Russland einen Langzugang zu Transnistrien (= ein Teil der sich von Moldawien losgelöst hat und unter russischen Einfluss steht) möchte. Nach ihrer Meinung wird es aber Russland nicht schaffen sich die Ukraine einzuverleiben. Auf meine Antwort die russ. Armee sei aber viel größer ist als die ukrainische ist die Antwort: wir kennen die russische Armee, wir haben dort selbst gedient. Ich sage darauf: vielleicht hilft es ja viele Vodkaflaschen an die Straßen zu stellen 😉

Strecke: Meteora-Klöster (78 km)
Unterkunft: Guesthouse Arsensis, Kalampaka (30 €, incl. Frühstück)

Allgemeines zu den Meteora-Klöstern:
Offen sind die meisten von 9 – 17 Uhr (eines macht auch mittags zu, Agios Nikolaos Anapafsas ist nur bis 16 Uhr geöffnet) mit einem Ruhetag (sind unterschiedliche Tage) in der Woche. Der Eintritt ist 3 € für jedes Kloster. Alle Klöster sind top renoviert. Meine Empfehlung: die Besichtigung am Morgen im Osten beginnen und weiter Richtung Westen. Damit hat man das beste Licht und um 9 Uhr sind die wenigsten Besucher da. Beim Kloster Metamorphosis bzw. Grand Meteora ist immer ein großer Besucherandrang (man sieht die vielen Autos/Busse auf den Bildern). Wenn man viel Zeit hat kann man am späten Nachmittag die Rundstraße nochmal in umgekehrter Richtung fahren.
Für Leute ohne Auto gibt es m.W. um 9 Uhr einen Bus von Kalampaka zu den Klöstern oder man kann ein Taxi nehmen. Man steigt beim ersten Kloster aus und kann dann die Klöster der Reihe nach abgehen. Es gibt auch Fußpfade als Abkürzung. Hilfreich ist eine Karte mit den Klöstern (und den Abkürzungen) die es in den Hotels gibt. Das Kloster Roussanou kann man m.E. auslassen (s.u. Do. 5.5.).

In den einzelnen Klöstern gibt es unterschiedliche Kleiderordnungen (siehe Bilder unten): Von ‚anständig gekleidet‘ bis ‚kurze Hosen bei Männern und bei Frauen Hosen allgemein und ärmellose Kleider sind nicht erwünscht‘. In Agios Nikolaos Anapafsas sind auch kurzärmelige Shirts bei Männern(!) und Frauen nicht erwünscht. Für die ‚unanständig‘ gekleideten Besucher gibt es am Eingang Umhängetücher. Keiner muss draußen bleiben 😉

Kloster Agios Stefanos:

Kloster Agia Triada:

Kloster Rousanou:

Kloster Varlaam:

Kloster Metamorphosis:

Kloster Agios Nikolaos Anapavsas:

Do. 5.5.: Heute steht nur noch das Kloster Roussanou auf dem Programm. Nachdem die Sonne scheint mache ich nochmal Aufnahmen an den beiden Felsvorsprüngen wo ich bereits am Dienstag war. Roussanou selbst ist für mich enttäuschend. Erst geht man ähnlich hoch wie bei Agios Nikolaos Anapafsas. Dann bietet es nur einen Aussichtsbalkon Richtung Westen, nichts weiter auch keine Kirche. Ach so den Souvenirshop hätte ich fast vergessen 😉 Und dafür bezahlt man 3 € Eintritt. Auf der Aussichtsplattform vor dem Kloster hat man die gleiche Aussicht und muss nichts bezahlen. Am besten man spart sich gleich den Aufstieg. Danach habe ich auf einer kleinen Wiese kurz vor Agios Nikolaos Anapafsas nach Insekten gesucht und bin auch fündig geworden, u.a. eine (Hornissen-)Schwebfliege die ich zum ersten Mal gesehen habe.
Später fahre ich nochmals zu der Stelle wo ich gestern die Orchideen gesehen habe. Als ich bei den Orchideen ankomme bin fängt es zu regnen an. Also schnell zum Auto zurück. Gottseidank tröpfelt es nur und ich werde nur ein bisschen nass. Nachdem es aufgehört hat gehe ich nochmals los um endlich die Orchideenbilder zu bekommen. Auf dem weiteren Weg sehe ich noch einen Schmetterlingshaft im Gras. Bevor ich in die Nähe der Hunde komme kehre ich vorsichtshalber um. Das Erlebnis von gestern brauche ich nicht nocheinmal.
An der Unterkunft gehe ich nochmal zu Fuß los.
Abendessen im Guesthouse: Zaziki, Schweinesteak vom Grill und ein Bier = 12,50 €.

Strecke: Meteora-Klöster (50 km)
Unterkunft: Guesthouse Arsensis, Kalampaka (30 €, incl. Frühstück)

Fr. 6.5.: Heute steht die Weiterreise nach Litochoro am Olymp an, wahrscheinlich mein letztes Ziel. Erst fahre ich nochmal die Rundstrecke um die Meteora-Klöster und mache noch ein paar (letzte) Bilder. Dann geht es weiter bis Larisa. Dort mache ich einen kurzen Rundgang. Im Stadtpark grasen zwei Pferde. Danach geht es durch das Tembi-Tal einer engen Schlucht wo manchmal nur noch der Fluss Pinios und die Straße Platz haben. An einer Stelle ist ein großer Parkplatz. Hier halte ich und laufe den Leuten hinterher. Auf der anderen Seite des Flusses ist eine Kirche in den Fels gehauen (Felsenkirche Agia Paraskevi), laut Reiseführer eine der wichtigsten Wallfahrtskirchen in Griechenland und immer voll (was ich nicht bestätigen kann).
Weiter geht es bis Litochoro. Die Autobahnmaut ist heute teuer. Erst zahle ich nach Larisa für 2 -3 km Autobahn 1,40 €. Dann ist die Autobahn zu Ende. An der nächsten Mautstelle am Beginn der Autobahn zahle ich 2 € aber es folgen nur ca. 1 km Autobahn. Und ein 3. Mal zahle ich 1,90 € für ein etwas längeres Stück der Autobahn bis zur Abfahrt Litochoro. Man muss dazu sagen das die Autobahn zwischen Larisa und Raralia im Bau ist und nur kleine Teilstücke befahrbar sind. Aber die Maut wird anscheinend für die ganze Strecke kassiert.
Ein paar Hotels habe ich mir gestern abend ausgesucht. Ich beginne beim Hotel Mirto. Das Zimmer soll incl. Frühstück 40 € (das ist der Preis bei booking.com) kosten. Nachdem ich noch nicht sicher bin ob ich bis zum Ende bleibe frage ich ob es bei 5 Tagen Rabatt gibt. Daraufhin bekomme ich das Zimmer ab 2 Nächten für 35 €.
Am Spätnachmittag erkunde ich noch den Beginn des Wanderwegs in die Enipeas-Schlucht bei einem kleinen Spaziergang.
Abendessen: Tomaten/Gurkensalat, Rindsleber, Bier = 14 €

Strecke: Kalampaka – Trikala – Larisa – Litochoro (ca. 150 km)
Unterkunft: Hotel Mirto, Litochoro (35 € incl. Frühstück)

Sa. 7.5.: Heute soll es auf dem Wanderpfad durch die Enipeas-Schlucht gehen. Erst gehe ich auf der rechten Seite hoch (roter Punkt). Der Pfad ist sehr steinig und wird auch sehr schnell sehr steil. Wenn es zu anstrengend wird achte ich nicht mehr auf die Insekten und Blumen am Weg wegen denen ich eigentlich unterwegs bin. Ich sehe auf der anderen Talseite einen weniger steilen Pfad und entscheide mich hinüber zu gehen. Dieser Pfad ist als E4 (Europawanderweg 4) gekennzeichnet. Man geht auf einer Wasserleitung wie die Levadas auf Madeira. Damit ist der Weg ganz eben. Der E4 zweigt später ab und geht hoch in die Berge. Ich gehe auf dem flachen Stück weiter bis zu einem kleinen Wasserfall. Dort endet der Weg. Ich gehe zurück ins Tal des Enipeas. Erst dort komme ich zu ein paar Bildern. Dann beginnen die Götter zu grollen und ich gehe schleunigst zurück ins Dorf. Später schütten sie auch Wasser herunter aber da bin ich bereits in einem Kafenion. Was habe ich denen bloß getan?
Am Nachmittag fahre ich Richtung Meer weil dort die Sonne scheint. Zum Fotografieren ist es zu windig, so komme ich heute nur zu wenigen Bildern.
Eigentlich möchte ich heute Abend Mousaka essen, hatte ich bisher noch nie. Im ersten Lokal steht kein Preis auf der Karte. Beim nächsten Lokal steht es mit Preis auf einer Tafel außen. Ich gehe hinein und bestelle es: ist leider aus aber es gibt gefüllte Auberginen was ja ähnlich ist meint die Wirtin. Ich lasse mich überzeugen was nicht so gut war. Es ist viel Aubergine und sehr wenig Hackfleisch und ein bisschen Käse darüber. Zaziki, gefüllte Auberginen, Bier = 13,50 €. Als Nachtisch bekomme ich ein Stückchen Kuchen der gar nicht süß schmeckt. Bisher gab es immer einen kleinen Nachtisch auf Kosten des Hauses.

Strecke: Wanderung in die Enipeas-Schlucht (7 km), Fahrt zur Küste (25 km)
Unterkunft: Hotel Mirto, Litochoro (35 € incl. Frühstück)

So. 8.5.: Heute fahre ich in das Hochtal von Kallipefki. Dort sollen im Mai Weiße Narzissen bzw. Dichter-Narzissen (Narcissus poeticus) blühen. Den Tipp habe ich aus dem Artikel ‚Artenvielfalt am Götterberg‘ (am Ortsende von Kallipefki zweigt man auf eine Schotterpiste ab … nach einer Schäferei sind es noch wenige hundert Meter). Auf dem Weg dorthin fahre ich zeitweise in den Wolken, danach schaut die Sonne öfters zwischen den Wolken hindurch. Ich nehme die erste Schotterpiste nach links nach dem Dorf und fahre an einem landwirtschaftlichen Gebäude vorbei (ob das die Schäferei ist?). Danach wird der Schotterweg zum Wiesenweg und ich parke mein Auto. Schon nach 50 m entdecke ich einzelne Narzissen in einer Wiese. Es sind nur max. 20 – 30 Stück. Gottseidank habe ich mir die Blume auf Wikipedia angesehen und erkenne sie sofort. Ich mache ein paar Bilder und gehe zum Auto zurück. Dabei entdecke ich weitere Narzissen zwischen landwirtschaftlichen Geräten nah beim Auto was zu weiteren Bildern führt. Dann fahre ich ein Stück zurück und parke das Auto an einem Bach zwischen der Straße und den Gebäude und gehe diesen entlang. Auf einmal sehe ich eine weiße Fläche in den Wiesen: voll mit Narzissen. Natürlich muss ich weitere Bilder machen. Danach gehe ich weiter am Bach entlang. Da gibt es aber nicht viel zu fotografieren. Es ist auch windig was das Fotografieren erschwert. Am gegenüberliegenden Hang sehe ich nochmal eine weiße Fläche. Wahrscheinlich wieder Narzissen. Ist mir aber zu weit weg um dem nachzugehen und inzwischen habe ich genügend Bilder von der Blume. Auf dem Rückweg zum Auto tröpfelt es kurz. Am Auto angekommen suche ich die umliegenden Büsche nach Insekten ab. Danach setze ich mich ins Auto. Beim Losfahren fängt es an zu regnen. Auf dem Rückweg mache ich noch ein paar Bilder von einem schönen Bergdorf. In Litochoro sind die Straßen nass, also hat es hier auch geregnet.
Abendessen: Zaziki, Lamm (zubereitet wie ein Spanferkel), Bier = 20 €

Strecke: Litochoro – Kallipefki – Litochoro (85 km)
Unterkunft: Hotel Mirto, Litochoro (35 € incl. Frühstück)

Mo. 9.5.: Heute geht es Richtung Olymp in die Berge. Ich fahre erst zum Kloster Dionysos. Von dort laufe ich hinunter zum Enipeas.  Dann fahre ich noch die letzten Kilometer bis Prionia. Hier ist die Straße zu Ende. Nachdem es ziemlich frisch ist habe ich keine Lust mehr zur Rumlaufen und fahre wieder ins Tal. Kurz vor Litochoro steige ich aus und gehe auf eine naheliegende Weise. Hier sehe ich erstmal ein Knabenkraut. Später kommen noch zwei weitere Orchideenarten dazu. Heute scheint mein Orchideentag zu sein. Weiter sehe ich zwei Schlangen nicht mal 2 m von mir entfernt, allerdings nur wie sie im Gebüsch verschwinden. Danach fahre ich ins Hotel zurück und mache mich nochmal zu Fuß auf den Weg in die nähere Umgebung. Hier sehe ich erst meine vierte Orchideenart heute. Später beim Fotografieren eines Schmetterlings raschelt es neben mir und dann streift mich eine Schlange an der Ferse. Ich sehe sie danach im Gebüsch verschwinden. Sie ist bronzefarben und ca. 1 m lang. Aber welche es ist habe ich noch nicht herausgefunden.
Abendessen: Gefülltes Hackfleischsteak + Bier (10,50 €)

Strecke: Litochoro – Prionia (Olymp) – Dion – Litochoro (40 km)
Unterkunft: Hotel Mirto, Litochoro (35 € incl. Frühstück)

Di. 10.5.: Am Morgen fahre ich in das 9 km entfernte Dion um mir den Archäologischen Park (Ausgrabung) anzusehen. Der Eintritt (8 €) berechtigt auch zum Eintritt in das Museum was ich aber nicht nutze. U.a. war dort Alexander der Große. Schon im Reiseführer hatte ich gelesen das es dort viele Libellen geben soll was auch stimmt. So habe ich zwei Runden gemacht: eine zum Anschauen der Ruinen bzw. dem was noch da ist und eine mit dem Makroobjektiv. Neben Prachtlibellen und anderen Insekten und Spinnen (es gibt viele Gartenkreuzspinnen, aber fast alle mit der Unterseite nach außen) habe ich auch einen Schmetterling (hoffentlich ist es einer) fotografiert den ich noch nie gesehen habe. Am Nachmittag fahre ich zurück und mache noch eine Runde zu Fuß vom Hotel aus.
Abendessen: Souvlaki + Bier (9,50 €)

Strecke: Litochoro – Dion – Litochoro (20 km)
Unterkunft: Hotel Mirto, Litochoro (35 € incl. Frühstück)

Mi. 11.5.: Am Morgen ist es bewölkt. Die Fahrt von Litochoro nach Thessaloniki ist entspannt. Allerdings lotst mich mein Navi durch die Stadt. Das ist sicher die kürzeste Strecke aber nicht ganz so schön wie auf der Autobahn (die allerdings einen großen Bogen um die Stadt macht. Die Autorückgabe ist problemlos, allerdings finden sie den Fehlerbericht nicht. Aber es gibt kein Problem mit den Kratzern am Auto.
Ich bin um 12.45 Uhr am Flughafen. Am easyJet-Schalter ist niemand vor mir. Nach dem Checkin/Wiegen muss man den Koffer am Schalter gegenüber selbst abgeben. Flug von Thessaloniki nach Berlin Schönefeld (14:45 – 16:15 Uhr).

Strecke: Litochoro -Thessaloniki (105 km)

Do. 12.5.: Zugfahrt von Berlin Südkreuz nach Nürnberg (10:34 – 15:25 Uhr)

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