Bildarchivierung

In Arbeit!

Hier werden allgemein Möglichkeiten zur Bildarchivierung beschrieben und wie ich meine Bilder in iMatch archiviere.
Meinen Workflow (= der Weg des Bildes von der Kamera bis zur endgültigen Ablage) beschreibe ich hier.

Inhalt

Allgemeines zur Archivierung

Ziel bei der Archivierung (Ablage) der Bilder ist es möglichst schnell ein bestimmtes Bild wieder zu finden. Außerdem soll das gleiche Bild nicht an vielen Stellen als Kopie auftauchen (welches hat man bearbeitet?). D.h. es sollte eine zentrale Stelle (+ Sicherungen auf getrennten Datenträgern) für die Bildablage geben. Bilder werden (nur) dort bearbeitet. Hat man verschiedene Bearbeitungsstände eines Bildes sollten diese beim Original abgespeichert sein (bei destruktiver Bildbearbeitung sollte man erst eine Kopie machen und diese bearbeiten um das Original nicht zu zerstören).  Bei mir sind alle Bilder im Ordner ‚D:\Bilder‘ auf meinem PC. Sicherungen sind wiederum im Ordner ‚Bilder‘ auf dem jeweiligen Sicherungsdatenträger.

Die einfachste Möglichkeit ist eine ausgeklügelte Ordnerstruktur und ’sprechende‘ Verzeichnis-/Dateinamen. Wenn man ein Bild zu zwei oder mehr Ereignissen zuordnen will stößt man damit schnell an Grenzen. Bei Datumsangaben sollte man das Schema JJJJ-MM-TT einhalten damit es im Dateiexplorer in aufsteigender Reihenfolge sortiert wird. Bei Nummern sollte man abschätzen wieviele Stellen man braucht und gleich mit führenden Nullen beginnen. Einige Programme sortieren die Folgen 1, 2, …, 9, 10, 11, …, 20, … so: 1, 10, 11, …, 2, 20, …, 3, … Also sollte es so aussehen: 01, 02, …, 09, 10, 11, … (so viele führende Nullen vorsehen wie man Stellen braucht).

Ein einfaches System könnte so aussehen:
Verzeichnisse: JJJJ-MM-TT-<Ereignis> (man kann MM/TT-<Ereignis> auch als Unterverzeichnis von JJJJ anlegen)
Dateinamen: <LfdNr>-<Stichwort1>-<Stichwort2>-…
Als Trenner sollten sie den Bindestrich (-) oder Unterstrich (_) verwenden aber kein Leerzeichen (bringt Probleme im Internet). Aus dem gleichen Grund sollten sie Umlaute meiden (ä -> ae, …, ß -> ss).
Mit diesem System haben sie schnellen Zugriff über das Datum und sie können im Dateiexplorer nach Stichworten suchen.

Weiter gibt es Bilddatenbanken in denen man zu den einzelnen Bildern ein oder mehrere Stichworte vergeben und danach suchen kann. Lightroom bietet z.B. eine solche Datenbank mit Stichwortsuche.

Allein die Stichwortvergabe ist ein Kapitel für sich. Ein paar Tipps dazu:

  • Möglichst allgemeine und einprägsame Begriffe nehmen (Straße ist besser als Hauptstraße)
  • Nicht zu viele Stichworte verwenden da man sie auch parat haben sollte (ein Thesaurus = Auswahlliste ist hilfreich, verhindert auch Schreibfehler/verschiedene Schreibweisen)
  • Immer Einzahl oder immer Mehrzahl verwenden (z.B. Hund, Katze oder Hunde, Katzen aber nicht Hunde, Katze)
  • Weibliche oder männliche Form verwenden, ev. Geschlecht hinzufügen: Tänzer -> Tänzer, männlich; Tänzerin -> Tänzer, weiblich
  • Bei zusammengesetzten Begriffen lieber mehrere Stichworte verwenden: Sambatänzerin -> Samba, Tänzer, weiblich

Bei der Auswahl der Methode müssen sie berücksichtigen das sie diese in Zukunft auch konsequent durchhalten müssen. Es nützt wenig wenn nur ein Teil der Bilder ordentlich archiviert ist und der andere nicht. Also lieber eine etwas einfachere Form wählen, die man auch durchhält.

Fangen sie so früh wie möglich an ihre Bilder zu organisieren. Es werden jeden Tag mehr 😉

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Meine Ablage in iMatch

Ich benutze iMatch V 3.6 als Bilddatenbank. Diese bietet vier Ansichten: Database (= Struktur der eingebundenen Ordner auf der Festplatte), Categories (= frei definierbarer Kategorienbaum), Selections (=  frei definierbare Abfragen auf die Bilder) und View (benutze ich nicht). Für die tägliche Arbeit ist meistens die Kategorieansicht geöffnet:
Kategorien-Klein
Große Ansicht in eigenen Fenster

Links sehen sie den Kategorienbaum mit den für mich wichtigen Hauptkategorien: Kategorien, Stichworte, Aufnahmeorte, Zeitachse, Laufende Nummern und Anmerkungen. In der Mitte sind die Thumbnails zu sehen und darunter die Daten (‚Beschriftung‘) der einzelnen Bilder. Für die Verwaltung habe ich mir einige Scripte (Makros) geschrieben die viele Vorgänge automatisieren. Rechts sehen sie die einzelnen Makros im Schnellzugriff.
Der Zugriff auf bestimmte Bilder erfolgt entweder über die Suche in den Bilddaten oder die Auswahl einer bestimmten Kategorie.

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Daten zu den Bildern

Für jedes Bild gibt es folgenden Datensatz (kann man wie eine ‚Beschriftung‘ der Bilder sehen):
iMatch Beschriftung

Nummer: wird automatisch bei der Archivierung generiert und dient auch als Dateiname
Titel: Frei vergeben, sollte nicht länger als 32 Zeichen sein
Gegenstand: Beschreibt den Hauptgegenstand auf dem Bild
Kategorie: Bestimmt die Zuordnung zur Kategorie
Beschreibung: Beliebige Beschreibung zum Bild, wird nur ausgefüllt wenn der Titel zur Bildbeschreibung nicht ausreicht
Stichworte: beliebige Anzahl von Stichworten, Trennzeichen = Strichpunkt
Bereich: Untergliederung zum Aufnahmeort (s.u.)
Ort: Aufnahmeort (s.u.)
Aufnahmezeit: aus EXIF-Daten
Aufnahmedaten: ausgewählte EXIF-Daten
Kamera: Kamera/Objektiv aus EXIF-Daten
Original: Aufnahme: <Originaldateiname aus Kamera IMG_xxxx> | Original: <Neu generierter Dateiname> (= Nummer) | Kopien: <Aufzählung der Kopien> (s.u.).
Freigabe: nicht mehr benutzt
Zusatzinfo: zusätzliche Info zum Bild, wird nicht auf Kopien übernommen

In der Datenbank ist auch eine große Anzahl gescannter Dias. Bei diesen unterscheiden sich die Einträge:
Aufnahmezeit: nur Aufnahmedatum
Aufnahmedaten: soweit vorhanden: Zeit/Blende/ISO/Blitz/Vorsatzlinsen
Kamera: Kamera/Objektiv
Original: Dianr. xxxx (steht auf dem Dia, entspicht der Nummer oben); Typ (KB-Dia, KB-Neg, MF-Dia, MF-Neg); Filmnr./Bildnr. xxx/xx; <Film> | Archiv (in welchen Magazin sich das Dia befindet)

Diese Felder werden beim Archivieren in iMatch beschrieben und können nachträglich geändert werden. Dazu markiere ich ein oder mehrere Bilder. Es werden nur die geänderten Zeilen in die ausgewählten Bilder zurückgeschrieben.
In der Bilddatenbank sind diese Daten über ‚Properties‘ realisiert. Leider gibt es diese ‚Properties‘ ab der Version 5 in iMatch nicht mehr. Deshalb kann ich nicht auf eine neuere Version updaten.
Die Textsuche ist in allen Feldern oder nur einem ausgewählten Feld möglich.

Kopien
Kopien sind ‚Abkömmlinge‘ von einem Bild (= Original). Sie bekommen die gleiche Nummer wie die Original-Datei mit dem Anhang ‚-Kxx‘ (K = Kopie, xx laufende Nummer). Wenn ich z.B. ein RAW- + JPEG-Bild importiere wird das JPEG-Bild als Kopie des RAW-Bildes behandelt. Kopien können auch durch Entwicklungen im RAW-Konverter, z.B. für Kalender oder Ausstellungen, entstehen. Die zu den Reisebeschreibungen hochgeladenen Bilder sind verkleinert und werden ebenfalls als Kopien importiert. Die Zuordnung zum Original erfolgt über die gleiche Nummer im Dateinamen.
In den Bilddaten wird dies unter Original automatisch per Script verwaltet. Beim Original stehen alle  in der Datenbank vorhandenen Kopien bei den Kopien nur ein Verweis auf das Original.
Beispiel für Eintrag in Original: Aufnahme: IMG_2630.CR2 | Original: 080213.CR2 | Kopien: 080213-K00.JPG, 080213-K01.JPG.
Bei den Kopien steht nur: Aufnahme: IMG_2630.JPG | Original: 080213.CR2.

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Kategorienbaum

iMatch KategorienbaumDieser ist ähnlich der Baumansicht im Dateiexplorer aufgebaut. Hinter jedem Eintrag steht die Anzahl der zugeordneten Bilder. Die Ansicht ist hierarchisch, d.h. in der übergeordneten Kategorie sehe ich alle Bilder aus den untergeordneten Kategorien (ist für jede Kategorie abschaltbar). Dies sieht man gut bei Brauch / Feste / Fischerstechen + Volksfest: Feste enthält die Summe der Einträge aus Fischerstechen + Volksfest, d.h. es gibt keine Einträge die direkt ‚Feste‘ zugeordnet sind, was aber möglich wäre (und Lightroom m.W. nicht kann).
Nachdem ich RAW- + JPEG-Bild importiere kommt jedes (digitale) Bild 2x vor, d.h. die Zahlen geben nicht die wirklich vorhandenen Bilder wieder (aber ein Script zum Zählen der Bilder überspringt die Kopien und zählt nur die Originale).
Nachdem ich viele Naturbilder mache ist für mich der Taxonomiebaum wichtig. Er ist unter Biologische Systematik und lässt sehr schön abbilden. Die nächsten Ebenen sind Reich (Tiere, Pilze, Pflanzen) und weiter geht es über Klasse, Ordnung zu Familie (im Stichwortbaum runter bis zu Gattung und Art).

iMatch TaxonomiebaumHier ein Ausschnitt aus den Pflanzen ab der Ordnung ‚Schmetterlingsblütenartige‘. Man sieht auf jeder Ebene die zugehörigen Bilder. Manchmal füge ich auch Zwischeneinteilungen wie Unterordnung/-familie oder Überfamilie ein. Gründe dafür können (zu) viele Bilder bei einem Eintrag sein, z.B. habe ich die Hülsenfrüchtler in die Unterfam. Johannisbrot-, Mimosengewächse und Schmetterlingsblütler aufgeteilt. Bei den Käfern gibt es über hundert Familien. Dies war der Grund dort Unterordnungen und bei den Polyphaga sogar Teilordnungen einzuführen.
Bei der Bezeichnung habe ich mich für die deutschen Namen (soweit vorhanden) entschieden weil diese mir leichter fallen. Ich überlege ob ich die Einträge im Baum nicht auf ‚deutscher Name / lateinischer Name‘ umstelle (s.a. Übersetzungen).
In jeder Hauptkategorie darf der gleiche Eintrag nur einmal vorkommen da die automatische Suche bei der Zuordnung nur den ersten Eintrag findet. Dies führt dazu das ich mir bei in der Taxonomie doppelt vorkommenden Bezeichnungen was einfallen lassen mußte. Z.B. Eisvögel bezeichnet eine Vogelfamilie und eine Unterfamilie bei den Schmetterlingen. Deshalb gibt es die Eisvögel (V) = Vögel. Das gleiche Problem tritt auf da manche Gattungs- und Artnamen in Deutsch gleich sind. Hier stelle ich ein ‚(G)‘ hinter den Gattungsnamen.
Neben der Textsuche ist der Kategorienbaum der wichtigste Teil für den gezielten Zugriff auf Bilder.

Hauptkategorie Kategorien
Beim Archivieren werden die Bilder zu dem im Feld ‚Kategorie‘ stehenden Eintrag im Baum hinzugefügt. D.h. im Kategorienbaum kann ein Bild nur einmal auftauchen. Früher dienten die Kategorien zum Ablegen der Dias in den Kästen, jedem Endknoten war ein (in seltenen Fällen auch mehrere) Magazin(e) zugeordnet. Der Kategorienbaum geht meist nur bis zur Familie herunter, nur selten bis zur Gattung und nur bei Elefanten und Löwen geht es bis zur Art (von denen habe ich sehr viele Bilder).

Hauptkategorie Stichworte
Dieser Baum ist ähnlich dem Kategorienbaum aufgebaut, er ist nur an vielen Stellen tiefer verzweigt. Beim Archivieren werden die Bilder zu allen vorhandenen Einträgen in den Feldern ‚Gegenstand‘, ‚Kategorie‘ und ‚Stichworte‘ (aufgeteilt in einzelne Stichworte) im Stichwortbaum hinzugefügt. D.h. im Stichwortbaum kann ein Bild mehreren Knoten zugeordnet sein. In einem direkten Pfad wird das Bild nur dem untersten Knoten zugeordnet.
Im obigen Beispiel ist das Bild folgenden Stichwortkategorien zugeteilt: Veränderliche Krabbenspinne, [Misumena] *), Weiße Blüte, Margeriten, mit Beute und Hummeln.
*) Da die Veränderliche Krabbenspinne zur Gattung Misumena gehört und deshalb unterhalb von Misumena ist, wird das Bild nur zum Stichwort Veränderliche Krabbenspinne und nicht zum Stichwort Misumena zugeordnet. Durch die hierarchische Ansicht wird das Bild aber auch beim Eintrag Misumena angezeigt.

Hauptkategorie Aufnahmeorte
iMatch AufnahmeorteDiese sind so strukturiert: <Kontinent> / <Land> / <oberste Verwaltungsgliederung> / [<optional weitere Verwaltungsuntergliederungen>] / <Stadt/Gemeinde> / [<optional Bereich>]
Wenn der Name einer Verwaltungsgliederung und eines Ortes gleich sind (oft werden die Verwaltungsgliederungen nach der Hauptstadt benannt, z.B. Land und Stadt Berlin oder Bezirk und Stadt Larnaka) wird die Bezeichnung der Verwaltungsgliederung vorangestellt (z.B. Land Berlin oder Bezirk Larnaka).
Der Bereich untergliedert die Stadt/Gemeinde weiter in Stadt- bzw. Ortsteile, manchmal stehen dort auch einfach bekannte Orte wie Botanischer Garten, Altstadt oder Wöhrder See (in Nürnberg). Der Bereich wird im Baum erst ab dem Ort gesucht. Deshalb dürfen unterhalb der Stadt/Gemeinde Namen mehrfach vorkommen. Z.B. gibt es den Botanischen Garten in Erlangen und Bayreuth (und in vielen anderen Städten).
Bei der Archivierung wird in der Beschriftung bei Ort der Pfad im Baum eingetragen: <Stadt> / [<optional weitere Verwaltungsuntergliederungen>] / <oberste Verwaltungsgliederung> / <Land>. Beispiel: Erlangen / Mittelfranken / Bayern / Deutschland.

Hauptkategorie Zeitachse
Erlaubt den Zugriff auf Bilder die zu einem bestimmten Datum gemacht wurden. Struktur: Jahr – Monat – Tag (die Anzeige ist hierarchisch und bei der Auswahl eines Monats werden alle Bilder zu diesem Monat angezeigt):
iMatch Zeitachse

Hauptkategorie Laufende Nummer
Meine Dias hatte ich fortlaufend nummeriert und diese beim Scannen als Dateinamen verwendet. Diese habe ich auch für die digitalen Bilder übernommen.  Es erfolgt eine Aufteilung in 1000er- Blöcke. Der Zugriff darüber wird nur selten genutzt.
iMatch laufendeNummer

Hauptkategorie Anmerkungen
Darunter gibt es eine Sammlung von ganz unterschiedlichen Kategorien für bestimmte Eigenschaften/Informationen (s. Bild) zu einzelnen Bildern welche nicht in der ‚Beschriftung‘ stehen. Die Zuordnung erfolgt manuell.

Hauptkategorie Zusatzinformationen
Wird nicht mehr benutzt!

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Übersetzungen

Bei ‚Gegenstand‘ und ‚Kategorie‘ wird getrennt durch ‚/‘ der englische und wissenschaftliche (lateinische) Name hinzugefügt. Die Übersetzungstabellen werden von mir in einer Textdatei gepflegt. Aufbau der Datei:
Gegenstand    De    Lat    En    Fr    Es    It
Aalartige    Aalartige    Anguilliformes    Eels and morays    ?    ?    Anguilliformi
Aalmolche    Aalmolche    Amphiumidae    Amphiumas
Aaskäfer    Aaskäfer    Silphidae    Large carrion beetles, Carrion beetles, Burying beetles    Silphe
Acker-Senf    Acker-Senf, Falscher Hederich, Wilder Senf    Sinapis arvensis    Charlock, Kedlock

Das Wort wird in der ersten Spalte gesucht. Die Übersetzungen werden den folgenden Spalten entnommen. Dabei wird auch der deutsche Text ersetzt. In der Biologie gibt es oft mehrere Namen für ein und die selbe Art. Dies kann damit abgebildet werden. In die IPTC-Stichworte werden alle Einzelbezeichnungen eingetragen.
Beispiel: Acker-Senf wird zu Acker-Senf, Falscher Hederich, Wilder Senf / Charlock, Kedlock / Sinapis arvensis.
Die französische, spanische und italienische Übersetzung wird nur zu den Stichworten in den IPTC-Daten hinzugefügt. ? heißt keine Übersetzung für diese Sprache vorhanden.

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Wichtige Scripte

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl von iMatch war die Script-Fähigkeit. Am Anfang war nur der Import der Altdaten von meiner vorherigen Bilddatenbank vorgesehen. Inzwischen habe ich mir einen kompletten Workflow programmiert.
Die ersten drei Scripte werden bei der Aufnahme (s. Archivieren in iMatch) benutzt.

Im Folgenden eine grobe Beschreibung  was die einzelnen Scripte machen.

Import: Dieser Dialog dient zum Zuweisen der Bilddaten (‚Beschriftung‘) beim Import auf die ausgewählten Bilder. Er merkt sich die jeweils letzten Eingaben und zeigt diese beim nächten Aufruf wieder an. Zusätzlich werden die Felder mit EXIF-Daten gefüllt, Bereich/Ort wird, soweit vorhanden, aus den IPTC-Daten des Bildes übernommen.

CopyProps2Import: Kopiert die Daten des ausgewählten Bildes in den Import-Dialog. Damit kann man die Daten von einem beliebigen vorhandenen Bild auf neu importierte übernehmen (Copy&Paste).

Archive: Dieses Script macht die Hauptarbeit nach dem ‚Beschriften‘. Es verschiebt die Bilder vom Bearbeitungsordner in den Archivordner und benennt die Dateien mit einer fortlaufenen Nummer. Danach werden die Bilder den Hauptkategorien (Kategorien, Stichworte, Aufnahmeorte, Zeitachse) zugeordnet. Am Schluß werden die Übersetzungen eingetragen und die Daten in die entsprchenden IPTC-Felder der Bilddatei geschrieben. Wenn RAW + JPEG-Datei eines Bildes importiert wird, wird die JPEG-Datei als Kopie der RAW-Datei verwaltet.

SetCategories: Dies bildet den Vorgang ‚Archivieren‘ nach wobei wählbar ist was ausgeführt wird (dies spart Zeit beim Ausführen). Benötigt wird es wenn man nachträglich in den Bildbeschreibungen ändert. Es kommt öfters vor das man Stichworte hinzufügt/löscht oder die Bestimmung bei Tieren/Pflanzen ändert sich. Das Script ‚kümmert‘ sich dann um die Neuzuordnung der Kategorien, Übersetzungen, usw.

AddCopy: Dient zum nachträglichen Hinzufügen von Kopien. Es wird nach dem Dateinamen in der Datenbank gesucht. Falls gefunden wird der Dateiname übernommen (ergänzt mit -Kxx) und die Beschreibung wird vom Original übernommen. Zusätzlich kann ein Text in die Zusatzinfo geschrieben werden und die Kopie zu einer Kategorie in den Anmerkungen (z.B. Publikationen/Kalender/2016) hinzugefügt werden.

Copy/Paste/Undo/EditProps: Dies erlaubt die Bildbeschreibungen von einem Bild auf anderes zu übernehmen. Ich nutze es nur noch selten da direktes Editieren meist schneller geht.

CountImages: Zählt die Bilder in der Datenbank ab einer bestimmten Kategorie und erzeugt eine CSV-Datei mit folgenden Spalten:

  • Kategorie: Name der Kategorie
  • Analog: Anzahl der analogen Bilder (= Dias)
  • Digital: Anzahl der digitalen Bilder
  • Bilder: Summe der analogen und digitalen Bilder
  • Kopien: Anzahl der Kopien
  • Summe: Summe aus analogen, digitalen Bildern und Kopien
  • Gesamtsumme: die Summe aller Bilder
    Die Angaben Analog … Summe gibt es jeweils für die Kategorie und für die Kategorie einschl. der Unterkategorien

Hier als Beispiel ein Ausschnitt einer Liste ab Säugetiere:
countimages

CheckImages: Ab und zu ändert man in den Bildbeschreibungen ohne das Makro ‚SetCategories‘ anzustoßen. Mit dem Makro werden die Zuordnungen überprüft. Im Screenshot stehen die möglichen Einstellungen:
checkimages

CheckDB:

CreateList:

ImportListen2Cats:

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