Südafrika Herbst 2013

Allgemeines
  • Reisezeitraum: 22.9. bis 21.10.2013
  • 4600 km mit dem Auto (Gesamtstrecke: Johannesburg – Lesotho – Golden Gate NP – Sabi Sands Game Reserve – Kruger NP – Pretoria – Johannesburg)
  • Kosten: 4400,- € (davon: Flug 667 €, Mietwagen 380 €, fünftäg. Fotoworkshop 1350,- €)
  • Bilder: 5282 gemacht, davon 2574 archiviert

Alle Preise im Text beziehen sich auf den Zeitpunkt der Reise. Der Kurs des Rands war mit 13,5 : 1 sehr günstig, im Mai waren es noch 12:1.
Verwendete Abkürzungen: LP = Lonely Planet (Reiseführer), NP = Nationalpark
Auf ‚Strecke‘ ist jeweils ein Screenshot mit der Route (GPS Track) für diesem Tag verlinkt.

Inhalt

Vorbereitung

Ich habe mich entschieden nochmal nach Südafrika zu fahren, diesmal für 4 Wochen. Nachdem meine WildCard vom Frühjahr noch gültig ist kostet mich der Eintritt in die Nationalparks nichts. Bei der Recherche nach Game Lodges stoße ich auf Fotokurse die dort abgehalten werden (u.a. Nkorho Bush Lodge und Elephant Plains Lodge). Klingt interessant. Ein Wilderness Trail wäre auch nicht schlecht (ich war 2010 auf dem Wolhuter Trail und das hat mir gut gefallen). Damit ist der Kruger NP und Umgebung abgedeckt. Nachdem der Rest nicht zu weit vom Kruger entfernt sein sollte entscheide ich mich für Lesotho/Drakensberge. Bei Lesotho stoße ich im Lonely Planet (LP) auf das Morija Culteral Festival welches am letzten Septemberwochenende stattfindet.

Damit steht das Gerüst und ich kann mit Anfragen/Buchungen beginnen:
17.08: Anfrage wg. Fotokurs/Unterkunft im Oktober an Nkorho Bush Lodge
18.08. Anwort Nkorho Bush Lodge: Unterkunft R 3980 für eine Person, wg. Fotokurs werde ich an Manus van Dyk verwiesen
18.08.: Antwort von Manus: ein Platz ist noch frei (R 17200 für eine Person, Termin: 3. – 8.10.). Wenn man rechnet sind die 5 Tage Fotokurs billiger wie 5 Tage ’normal‘ gebucht (5 x R 3980 = R 19900). Aber vielleicht gibt es bei 5 Tagen Rabatt?
18.08.: Im Internet sehe ich mir die freien Termine für die Unterkünfte im Kruger NP einschl. der Trails an, checke Flüge und entscheide mich für den Zeitraum 22.9. bis 21.10.
19.08.: Urlaubsantrag eingereicht und genehmigt, damit kann es losgehen
19.08.: Flug Nürnberg – Paris – Jo’burg bei Air France gebucht (Lufthansa ist ca. 100,- € teurer)
19.08.: Auto bei rentalcars.com gebucht (VW Polo od. ähnlich mit R 5000 SB)
19.08.: Ich sage bei Manus per E-Mail zu. Die Voranzahlung von R 7000 überweise ich.
In der Zwischenzeit muss ich mir überlegen ob ich vor oder nach dem Fotokurs den Kruger NP besuche. Die Entscheidung fällt auf nachher und damit kann ich die Unterkünfte im Kruger NP buchen.
28.08.: Buchung Olifants Trail
06.09.: Buchung Berg-en-Dal
09.09.: Buchung Satara, Olifants
11.09.: Buchung Lower Sabie 1. Nacht (für die folgende Nacht ist nichts frei)
12.09.: Buchung Lower Sabie 2. Nacht (heute ist was frei)
21.09.: Buchung Letaba (hier war nicht klar ob ich nach dem Fotoworkshop noch eine Nacht außerhalb der KNP bleibe)

Damit ergibt sich folgender grober Zeitplan:
Mo. 23.09.: Ankunft Jo’burg, Fahrt nach Bethlehem (280 km), Nacht: Lionsrock
Di. 24.09.: Bethlehem – Rustler Valley – Ficksburg (100 km), Nacht: Ficksburg od. Leribe?
Mi. 25.09.: Leribe – Katse (130km, 2h) – Marakabei (360 km), Nacht: Katse od. Marakabei
Do. 26.09.: Marakabei – Thabia Bosiu (95km) – Maseru (30km)
Fr. 27.09.: Morija Festival in Morija, Nacht: Maseru od. Morija (45km). Ich habe Angst wg. des Festivals keine Unterkunft in Morija zu bekommen. Deshalb Maseru als Alternative.
Sa. 28.09.: Morija Festival?
So. 29.09.: Morija – Ficksburg – Clarens, Nacht: Clarens (150km) od. Harrysmith (250km)
Mo. 30.09.: Golden Gate NP – Harrysmith
Di. 01.10.: Sterkfontein Dam? – Harrysmith – Barberton? (450km), Alternative: nur bis Ermelo (270km), Ermelo – Hazyview (260km)
Mi. 02.10.: Barberton – Hazyview (100km), Harrysmith – Hazyview (550km), Nacht Hazyview
Do. 03.10.: ab 12.00 Checkin Nkorho Bush Lodge (von Hazyview 80km)
Fr. 04. – Mo. 7.10.: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge
Di. 08.10.: Checkout Nkorho Bush Lodge, Nacht: Letaba
Mi. 09.10.: 15.00 Letaba: Olifants Trail (startet in Letaba!)
Do./Fr. 10./11.10.: Olifants Trail
Sa. 12.10.: Olifants Trail bis ca. 10.00, Nacht: Olifants
So. 13.10.: Nacht: Satara
Mo./Di. 14./15.10.: Nacht: Lower Sabie
Mi./Do. 16./17.10.: Nacht: Berg-en-Dal
Fr. 18.10.: Kruger NP oder Makuleke?
Sa. 19.10.: Nacht: außerhalb KNP
So. 20.10.: Pretoria, Abflug Jo’burg 19.15 Uhr
Im ersten Teil bin ich flexibel da ich keine Unterkünfte gebucht habe. Ab der Nkorho Bush Lodge ist der Zeitplan fest.

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Fotoausrüstung/Bilder

Kamera: Canon EOS 7D
Objektive: Sigma 4,5-5,6/8-16mm, Canon 3,5-5,6/15-85mm, Canon 4/70-200 mm (+ 1,4x Extender), Sigma 4,0-5,6/80-400 mm, Canon Makro 2,8/100 mm IS USM
Blitzgeräte: Metz 54 MZ-4i, Metz Ringblitz
Stativ: Benro Carbon Stativ mit Kugelkopf

Gemachte Bilder
Auf der Reise habe ich insgesamt 5282 Bilder gemacht. Davon wurden 2574 archiviert, d.h. über die Hälfte wurde gelöscht. Bei Makro-/Tieraufnahmen mache ich gerne ein Bild mehr und zuhause suche ich die besten aus. Die archivierten Bilder teilen sich auf in 730 Urlaubs-, 1810 Tier- und 34 Pflanzenbilder.
Alle Bilder auf dieser Seite sind Original-JPEGs aus der Kamera (verkleinert auf 1200×800). Bei einigen wurde die automatische Korrektur in IrfanView angewendet. Beim Pavian mit Jungtier am 9.10. wurde im RAW-Konverter (DxO Optics Pro 9) das DxO-Standard-Preset angewendet und der Ausschnitt angepasst.

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Reiseverlauf

So. 22.9.: Flug mit Air France: Nürnberg (Abflug 20.35 Uhr) – Paris CDG (Abflug 23.55 Uhr mit 35 Min. Verspätung, Airbus A380) – Johannesburg.

Mo. 23.9.: 10.00 Uhr Ankunft in Jo’burg (nur noch 10 Min. Verspätung). Erst das Übliche: Passkontrolle, Gepäck abholen, Auto übernehmen. Um 11.45 Uhr geht es auf die N3, über Heidelberg nach Villers. Dort auf die R26, über Frankfort (hier mache ich einen kurzen Abstecher in die Stadt) nach Bethlehem. Hier ist erst mal Einkaufen angesagt (Kühlbox/Kühlelemente, Getränke).
Anschließend zur Lionsrock Lodge (ist ca. 20 km außerhalb). Von der Veranda hat man einen schönen Ausblick. Abendessen in der Lodge.

Strecke: Flughafen Johannesburg – Heidelberg – Frankfort – Bethlehem (300 km).
Übernachtung: Lionsrock Lodge bei Bethlehem (R 325)

Di. 24.9.: Nach dem Frühstück geht es auf einen Game Drive durch die Anlage (2h, R 140). Lionsrock gehört zu Four Pows (Vier Pfoten). Diese ‚befreien‘ Raubtiere aus engen Käfigen in Europa und geben ihnen ein ‚würdiges‘ Leben in Südafrika. Aber die Freiheit ist auch dort durch Zäune begrenzt.
Um 11.15 Uhr fahre ich nach Bethlehem, dort wird nochmal eingekauft. Dann geht es weiter auf der R26 über Fouriesburg nach Ficksburg. In Ficksburg suche ich länger nach einer Unterkunft. Erst der 4. B&B hat ein freies Zimmer: Bella Rosa GH. Danach mache ich erst mal einen Rundgang im Ort. Anschließend mache ich einen Ausflug ins Rustler Valley auf der R70 bis Rosendal (ca. 2h).
Strecke: Bethlehem – Fouriesburg – Ficksburg – Abstecher ins Rustler Valley (230 km)
Übernachtung: Bella Rosa Guest House, Ficksburg (R 390)

Mi. 25.9.: Nach einem guten Frühstück geht es erst mal zum Tanken (der Benzinpreis ist ca. 1 €/l ). Die Grenze zu Lesotho (Ficksburg Bridge) ist direkt im Ort. Erst der Ausreisestempel für Südafrika, dann über die Brücke nach Lesotho. Dort sind R 30 als Straßenbenutzungsgebühr fällig. Irgendwie will keiner meinen Pass sehen (bei der Ausreise gibt es Probleme, ich hätte zu einem der Schalter gemusst). Weiter geht es über Hlotse nach Katse (dazwischen ist ein Pass mit 3120m) und Thaba Tseka. Unterwegs eine Polizeikontrolle. Der Polizist fragt nach etwas zum Trinken. Nachdem ich ihm sage, dass ich nur Wasser dabei habe, war er nicht mehr durstig. Die Straße zum Katse Staudamm ist bewacht. Die Straße zwischen Katse und Thaba Tseka ist sehr schlecht! Ich habe kurz ans Umkehren gedacht.
Etwas kitschig ist der Speisesaal bei den Sisters of Charity. Kann sein dass er für eine Hochzeit vorbereitet ist. Ich bin auf jeden Fall der einzige Gast im Haus.

Strecke: Ficksburg – Leribe – Katse – Thaba Tseka (215 km)
Übernachtung: Guesthouse Sisters of Charity, Thaba Tseka (R 400)

Do. 26.9.: Überraschung zum Frühstück: es gibt Fischstäbchen! Los geht es um 8.00 Uhr. In Taba Tseka erst mal eine Polizeikontrolle: Ich werde gefragt, ob ich einen Kollegen nach Maseru mitnehmen kann -> ja (ich denke das war der Grund warum ich angehalten wurde).
Unterwegs haben wir den Mohale Dam besichtigt (Führung 10.30 – 11.15 Uhr). Dieser gehört wie der Katse Dam zum Lesotho Highlands Water Project, welches der Wasserversorgung von Südafrika dient. Der Mohale Staudamm ist auf Google Maps gar noch nicht vorhanden (s. Strecke).
Danach habe ich meinen Fahrgast bei der Pioneer Mall in Maseru abgeliefert. Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich in Maseru machen soll, also auf nach Thaba Bosiu (oder engl. Thaba Bosigo), meinem nächsten Ziel. Dies ist der einzige geschichtsträchtige Ort in Lesotho. Um 14.30 Uhr bin ich dort losgelaufen, erst mal steil den Berg hoch. Es kommen viele Schulklassen entgegen. Oben hat man eine schöne Aussicht. Nach 1 h bin ich wieder unten.
Gegenüber dem Hügel gibt es eine komfortable Hotelanlage (Lesotho Cultural Village). Ich suche mir eine etwas billigere Unterkunft. Die Mmelesi Lodge besteht aus kleinen Häuschen in einem schönen Garten. Danach habe ich mir die Gegend noch etwas zu Fuß angeschaut.
Abendessen: Kingclip (R 75) + 2 Bier (R 30).

Strecke: Thaba Tseka – Maseru – Thabia Bosiu (230 km)
Übernachtung: Mmelesi Lodge, Thabia Bosiu (R 460)

Fr. 27.9.: Heute bin ich um 7.00 Uhr aufgestanden, es regnet leicht. Um 7.30 Uhr gibt es Frühstück (Ham&Eggs und Bohnen). Um 8.00 Uhr fahre ich los, erst mal Richtung Osten. Dort habe ich (mir unbekannte) gelbe Blumen fotografiert.
Um 9.30 Uhr fahre ich nach Maseru, in die Pioneers Mall versorge ich mich mit (Wasser-)Vorräten. Danach geht es nach Morija. Dort suche ich erst mal eine Unterkunft und mit dem Morija Guesthouse bin ich fündig geworden.
Um 12.30 Uhr geht es zum Morija Cultural Festival. Außer mir ist nur noch ein weiterer Weißer auf dem Festival. Dieser nannte den ersten Tanz den Ostrich dance (Straußentanz). Das Dunkle unter den Röcken sind Kronkorken. Die Jungen führten wildere (Kriegs?)tänze auf. Die Tänze wurden von einem Chor auf der Bühne begleitet. Eine Jury bewertet die Tänze. Abendessen in Lindys B&B nebenan: R 110

Strecke: Thabia Bosiu – Maseru – Morija (95 km)
Übernachtung: Morija Guesthouse, Morija

Sa. 28.9.: Am Morgen gehee ich erst mal im Ort spazieren. Danach gehe ich zum Morija Cultural Festival. Normal findet das Festival an einem Wochenende statt. Freitag/Samstag gibt es einen Wettbewerb von Schulgruppen. Samstag Abend/Sonntag treten verschiedene Künstler(gruppen) auf. In diesem Jahr wurde das Festival wegen des 50. Geburtstages der Königin auf 2 Wochenenden verteilt. An diesem Wochenende sind hauptsächlich Wettbewerbe der Schulgruppen, d.h. die Tänze wiederholten sich. Am folgenden Wochenende ist dann das ‚richtige‘ Festival. Leider bin ich da nicht mehr hier.
Abendessen in Lindys B&B R 110
Übernachtung: Morija Guesthouse, Morija

So. 29.9.: Das Festival geht zwar noch weiter, aber ich mache mich auf den Weg nach Clarens. An der Grenze gibt es Schwierigkeiten, da ich keinen Einreisestempel habe. Ich bin praktisch illegal in Lesotho. Erst fragt mich einer vom Touristenamt aus, wie es mir gefallen hat. Dann kommt der Ausreisebeamte. Er sagt mir mehrmals dass ich illegal hier in Lesotho bin. Ich erkläre, dass ich die Straßenmaut bezahlt habe, und dann wurde ich nicht mehr angehalten. Nach etwas Warten schickt er mich auf die Einreiseseite. Dort das gleiche: Erklärung, wie ich reingekommen bin, warten (vielleicht wurde hier ein Bakschisch erwartet?). Irgendwann bekomme ich den Einreise- und auch den Ausreisestempel.
Die nächste Überraschung beim südafrikanischen Zoll: Koffer öffnen: oh ein Laptop -> Waren über R 10000 müssen bei der Ausreise angemeldet werden. Zollbeamter: Kostet R 500 Strafe, da ich das nicht wissen konnte, darf ich ohne Strafe weiterreisen.
Dann geht es auf derselben Strecke zurück bis Fouriersburg und von dort auf der R712 nach Clarens. Nach dem Checkin im Patcham Place laufe ich einfach los (2,5h, 10 km entlang der R712 Richtung Norden).

Strecke: Morija – Maseru – Leribe – Ficksburg – Fouriersburg – Clarens (240 km)
Übernachtung: Patcham Place, Clarens (R 500)

Mo. 30.9.: Frühstück gibt es um 7.30 Uhr, danach steht der Golden Gate Highlands Nationalpark auf dem Programm. Dort bin ich erst mal einen der ausgeschilderten Pfade abgelaufen (2 h, 4 km, auf der Strecke ist das der linke von den kleinen Bögen nördlich der Hauptstraße). Der südliche Teil von der Hauptstraße war abgebrannt und daher unattraktiv.
Danach bin ich 2 Loops mit dem Auto abgefahren (auf der Strecke sind das die größeren Bögen östlich und südlich der Hauptstraße). An einem war ein Geierrestaurant, allerdings fehlten die Geier.
Dann eine 2. Wanderung (1 h, 2 km, auf der Strecke ist das der rechte von den kleinen Bögen nördlich der Hauptstraße). Am Nachmittag zurück nach Clarens. Auf der Suche nach schönen Fotomotiven erst die R712 und dann die R711 ein Stück entlang gefahren.
Um 16.00 Uhr nochmal zum Golden Gate NP wegen Aufnahmen im Abendlicht: die Felsen leuchten richtig rot wenn man von Clarens Richtung Golden Gate NP fährt.

Strecke: Clarens – Golden Gate NP und zurück (150 km)
Übernachtung: Patcham Place, Clarens (R 500)

Di. 1.10.: In den nächsten 2 Tagen steht Fahren auf dem Programm. Morgen Abend möchte ich in Hazyview sein, um Donnerstag Mittag in der Nkorho Bush Lodge zu sein. Um 8.30 Uhr geht es los. Erst durch den Golden Gate Highlands Nationalpark zum Bosotho Cultural Village. Dies ist ein Freilichtmuseum mit lebenden Darstellern der lesothischen Kultur. Mit Führer (R 30) kann man einen Rundgang machen. Man wird dem Chief vorgestellt und bekommt selbstgebrautes Bier. Eine gute Beschreibung findet man hier: Bosotho Cultural Village. Was mich gestört ist, dass man unter der traditionellen Fellkleidung die normale Kleidung sieht.
Danach ein kurzer Abstecher nach Phuthaditjhaba (war einst die Hauptstadt des Homelandes QwaQwa). Allerdings finde ich die Stadt nicht besonders toll und bin deshalb gar nicht ausgestiegen. Vor der Stadt sieht man ziemlich ärmliche Hütten.
Als nächstes entlang am Sterkfontein Dam auf der R74 auf der Suche nach einem Geierrestaurant. Leider habe ich es nicht gefunden.
Vor dem Damm ist noch ein großes Feuer mit viel Rauch: Ein Farmer brennt seine Weide ab. Laut seiner Aussage wird das alle 3 Jahre gemacht, um dem jungen Gras eine Chance zu geben.
Dann werden Kilometer gemacht: Ab Harrysmith die R722 bis Memel (leider war nicht ersichtlich, dass ein Teil der Strecke Schotterstraße ist (40 km). Von dort auf der R34 nach Newcastle. Unterwegs habe ich eine Anhalterin mitgenommen (im Reiseführer wird empfohlen dies nicht zu tun). In der Stadt soll ich sie irgendwohin fahren. Das habe ich abgelehnt. Beim Aussteigen an der Ampel hat sie dann mein Smarthphone ‚mitgenommen‘, welches als Navi in der Mittelkonsole lag. Verfolgung sinnlos. In Newcastle kaufe ich noch ein, und dann geht es auf der N11 bis Volksrust. Eigentlich will ich noch ein Stück weiterfahren aber es wird bald dunkel (und es ist nicht empfehlenswert bei Dunkelheit zu fahren).

Strecke: Clarens – Golden Gate NP – Phuthaditjhaba – Sterkfontein Dam – Harrysmith – Newcastle – Volksrust (375 km)
Übernachtung: Majuba Guesthouse, Volksrust (R 680 incl. Abendessen/Frühstück)

Mi. 2.10.: Um 8.00 Uhr fahre ich los über Ermelo (dort auf die N17), Chrissiesmeer nach Carolina. Von dort über die R38 nach Badplaas (da war ich schon mal 2007) und Barberton. Weiter auf der R40 bis Nelspruit. Dort kaufe ich kurz ein und um 13.00 Uhr geht es weiter nach Hazyview. Kurz nach Nelspruit ist eine Baustelle, und ich stehe 10 min. im Stau.
In Hazyview suche ich länger nach einer Unterkunft. Am Ende wähle ich die Gecko Lodge außerhalb von Hazyview an der R536 Richtung Sabie. Danach mache ich noch ein Abendsparziergang in der näheren Umgebung der Lodge.
Bei meiner Reise 1996 war ich 3x in Hazyview. Damals war das ein beschaulicher Ort. Inzwischen ist alles auf Tourismus eingerichtet. Meine damalige Unterkunft (Kruger Park Backpacker) existiert nicht mehr.

Strecke: Volksrust – Ermelo – Carolina – Barberton – Nelspruit – Hazyview (400 km)
Übernachtung: Gecko Lodge, Hazyview (R 595 = 44,- EUR incl. Frühstück)

Do. 3.10.: Nach dem Frühstück in der Lodge fahre ich erst mal zum Einkaufen für die nächsten fünf Tage. Um 9.20 Uhr geht es dann auf der R40, Richtung Norden. In Dwarsloop verlasse ich die R40 und es geht in die Pampa. Erst ist es noch eine Teerstraße bis Rolle (65 km), danach Schotterstraße bis zur Nkorho Bush Lodge. Um 11.40 Uhr bin ich am Gowrie Gate. Von dort sind es dann noch 10 km bis zur Nkorho Bush Lodge.

Strecke: Hazyview – Bushbuckridge – Rolle – Nkorho Bush Lodge (110 km)
Übernachtung: Nkorho Bush Lodge / Sabi Sand Private Game Reserve

Die Beschreibung des folgenden fünftägen Fotoworkshops (3. – 8.10.2013) finden Sie hier: Fotoworkshop Nkorho Bush Lodge.

Di. 8.10.: Nachdem ich in den letzten Tagen keine Zeit fürs Internet hatte, gönne ich mir noch eine Stunde Internet in der Lodge. Um 11.15 Uhr verlasse ich die Nkorho Bush Lodge in Richtung Kruger Nationalpark (KNP). Am Gowrie Gate verlasse ich das Sabi Sand Private Game Reserve und fahre zum Orpen Gate des KNPs. Dort muss ich mich registrieren lassen. Da ich noch eine WildCard von meiner letzten Reise habe, muss ich keinen Eintritt bezahlen (pro Tag R 248 = 19,- €, WildCard ca. R 1400 = freier Eintritt für ein Jahr in fast alle staatlichen NPs in Südafrika). Allgemeines zum KNP am Ende.
Im Orpen Camp gibt es ein Eis und ein Coca Cola als Mittagessen. Weiter geht es über die H7 und S106 (zwischen drin ist die H7 wg. Schäden durch die Überschwemmungen von 2012 noch gesperrt) nach Satara, dann auf der H1-4 Richtung Letaba. Unterwegs ein Elefantenbulle beim Fressen. Ein kurzer Stopp auf der Brücke über den Olifants River. Auf der Brücke darf man aussteigen. Ist allerdings nicht viel los, nur ein paar Antilopen und ein Flusspferd, aber es ist angenehm wenn man sich die Füße etwas vertreten kann.
Weiter geht es zum N’wamanzi Lookout. Dort darf man ebenfalls (auf eigene Gefahr) aussteigen und hat einen schönen Überblick über den Olifants River. Um 16.00 Uhr erreiche ich Letaba. Dort ist erst mal der Checkin angesagt. Anschließend geht es kurz zur Unterkunft. Um 16.15 Uhr geht es schon wieder los, ein Loop über die S94, S46 und wieder die S94 zurück zum Camp (17.45 Uhr). Unterwegs gibt es Bilder von einem Impala und von einem Kaphasen.

Abendessen im Restaurant: Rumpsteak + Bier (R 125 = ca. 9 €).
Strecke: Nkorho Bush Lodge – Gowrie Gate – Orpen Gate – Satara – Letaba (205 km)
Übernachtung: Letaba Camp / Kruger Nationalpark (R 753 = 56 €)

Mi. 9.10.: Los geht es um 6.00 Uhr, erst mal die H1-6 Richtung Norden am Letaba River entlang (Schleife S95). Danach die S62 zum Letaba River bzw. dieser ist hier zum Engelhard Dam aufgestaut (mit Abstecher zum Matambeni Hide und Longwe Lookout). Landschaftsfotografie im KNP ist schwierig, da der Park meistens flach ist. Nur im Süden ist es etwas hügeliger.
Um 8.30 Uhr Frühstück im Letaba Camp und Checkout. Zwischen Restaurant und Unterkunft sehe ich noch einen sehr schönen Haubenbartvogel. Um 10.00 Uhr geht es entlang des Letaba Rivers (S94, S46, S93) Richtung Olifants Camp. Mir gelingen ein paar schöne Bilder, u.a. wie ein Riesenfischer (Eisvogelart) einen Krebs verspeist.
Um 11.40 Uhr kehre ich um und um 12.45 Uhr bin ich zurück im Camp. Dort gibt es mein (Standard-)-Mittagessen: Eis und eine Coca Cola. Danach noch ein Spaziergang im Camp.
Um 15.00 Uhr ist Treffpunkt für den Olifants Trail, um 15.30 Uhr Abfahrt. Wir fahren die H1-5 Richtung Süden über den Olifants River. Danach geht es auf einer für Touristen gesperrte Straße Richtung Osten auf die S90. Dieser folgen wir eine Weile, um dann wieder auf eine für Touristen gesperrten Straße zum Olifants Trail Camp abzubiegen. Unterwegs gibt es noch einen schönen Sonnenuntergang.
Um 18.00 Uhr erreichen wir das Camp. Es werden die Verhaltensregeln erläutert und besprochen, was wir in den nächsten Tagen tun werden. Danach beziehen wir die (wirklich einfachen) Hütten. Nach dem Abendessen palavern wir noch am Lagerfeuer.

Strecke: Letaba Camp – H1-6 – S95 – S62 – S94 – S46 – S93 – Letaba Camp – Olifants Trail Camp (170 km)
Übernachtung: Olifants Trail Camp / Kruger Nationalpark
Kosten: R 3939 = 292 €, 3 Übernachtungen in einfachen Hütten, Essen, 2 Wanderungen pro Tag mit Ranger, eine am Morgen und eine am Nachmittag.

Allgemeines zu den Wilderness Trails im Kruger NP (es gibt mehrere)

Es ist ein All-inclusiv Packet für 3 Nächte/2 Tage (Soft Drinks/Alkohol muss man selbst mitbringen). Man trifft sich am Nachmittag in einem Camp und wird mit einem Jeep zum Trail Camp gefahren. Es sind bis zu 8 Teilnehmer und 2 Ranger (und ein Koch). Dort gibt es Abendessen und eine Einweisung durch den Ranger. Man übernachtet in einfachen Hütten, es gibt eine Gemeinschaftsdusche und Toilette. Das Camp befindet sich abseits von für Touristen befahrbaren Straßen im Busch. An den 2 Tagen macht man jeweils 2 Wanderungen (morgens und nachmittags) in der Umgebung. Der Ranger erklärt was man unterwegs so sieht: Spuren von Tieren, Pflanzen, Insekten. Am letzten Tag wird man nach dem Frühstück wieder zum Ausgangscamp zurückgebracht.
2010 war ich bereits auf dem Wollhuter Trail.

Do. 10.10.: Olifants Trail
Morgens: Wecken um 5.00 Uhr, um 5.30 Uhr geht es mit Auto los, gelaufen sind wir von 6.00 Uhr bis 11.00 Uhr mit Frühstückspause dazwischen. Die 8 Teilnehmer werden von zwei bewaffneten Rangern begleitet. Wir sind angehalten, immer hintereinander zu gehen und keine großen Lücken zu lassen (aufgescheuchte Tiere könnten Lücken als Fluchtweg nutzen und das könnte gefährlich werden). Da die Fluchtdistanz der Tiere zu Menschen viel größer ist als zu Autos, kommen wir nicht so nah an die Tiere ran. Am Vormittag wird es ziemlich heiß und wir sind froh (und kaputt) als wir das Camp erreichen.
Ca. 12.00 Uhr Mittagessen, danach Pause. Vom Camp kann man auf den Olifants River runter schauen. Da Trockenzeit ist, hat er nicht viel Wasser.
Nachmittags: Um 16.15 Uhr fahren wir mit Auto los, wir laufen nur ein paar hundert Meter zum Olifants River. Dort beobachten wir Flusspferde und trinken unseren Sundowner (bei mir ist es ein Bier). Zurück sind wir um 18.30 Uhr.

Strecke: morgens 18 km, davon 7,5 km zu Fuß, nachmittags 8,5 km mit Auto
Übernachtung: Olifants Trail Camp / Kruger Nationalpark

Fr. 11.10.: Olifants Trail
Morgens: Wecken um 5.00 Uhr, um 5.30 Uhr geht es mit dem Auto los, gelaufen sind wir heute nur von 5.45 Uhr bis 9.30 Uhr (7 km), um 9.45 Uhr sind wir wieder im Camp. Unterwegs haben wir 3 Halswirbel einer Giraffe gefunden, als nächstes erklärt der Ranger Spuren im Sand. Eine kurze Rast machen wir unter einem Afrikanischen Baobab oder Afrikanischer Affenbrotbaum.
Nachmittags: Wegen der Hitze machen wir einen Game Drive, los geht es um 15.30 Uhr, zurück sind wir um 18.45 Uhr (50 km mit Auto).

Strecke: S90 (50 km)
Übernachtung: Olifants Trail Camp / Kruger Nationalpark

Sa. 12.10.: Um 6.30 Uhr fahren wir im Olifants Trail Camp los, um 9.00 Uhr sind wir im Letaba Camp. Unterwegs treffen wir Touristen mit Reifenpanne. Sie sitzen unsicher im Auto. Wir halten an und unter der ‚Bewachung‘ unserer Ranger helfen wir beim Reifenwechsel.
Um 9.15 Uhr über S46/S93/S92/S91/H1-5/S39/S127/H1-5 nach Satara (13.00 Uhr), um dort festzustellen, dass meine nächste Übernachtung in Olifants reserviert ist. Also zurück über die H1-5/H8 nach Olifants (14.45 Uhr). Um 16.45 Uhr eine Runde über die S44/S93. Zurück um 17.45 Uhr.

Strecke: Olifants Trail Camp – Letaba Camp – Satara Camp – Olifants Camp (250 km)
Übernachtung: Olifants Camp / Kruger Nationalpark (R 748 = 56 €)

So. 13.10.: Los geht es um 5.45 Uhr: S92/S91/H1-5/S89/S90/S41/S100 und H1-3 nach Satara (9.30 Uhr) zum Frühstück. Unterwegs ein Nilganspaar, einen Graufischer (Eisvogelart) und Hyänen.
Um 10.15 Uhr wieder los: H1-3/H7 (Nsemani Dam)/S36 bis Muzandzeni Picnic Spot/S126/H1-3 zurück nach Satara (13.15 Uhr). Am Nachmittag los um 14.45 Uhr: H1-3/H8/S37 bis zum Sweni Hide, zurück über S41/S100 nach Satara (17.45 Uhr). Tiere auf der Strecke: Elefanten, vermutlich eine Pantherschildkröte, Kudus (m), Gabelracke und zwei Raubadler auf einem Baum.

Strecke: Olifants Camp – Satara Camp (240 km)
Übernachtung: Satara Camp / Kruger Nationalpark (R 911 = 67,50 €)

Und dass die Warnung im Satara Camp ernst werden kann zeigt dieses Video.

Mo. 14.10.: Der Tag beginnt mit einer Löwin an der S100 östlich von Satara. Ich nenne diese Straße die ‚Lion-Road‘, da hier die beste Chance besteht, Löwen im KNP zu sehen. Am Sweni Hide warten Vögel auf mich: Sattelstorch, Graureiher, Silberreiher und Mohrenklaffschnabel (Klaffschnabel weil beide Schnabelhälften nach außen gewölbt sind).
Auf der S37 ein VW Tuareg mit platten Breitreifen. Ob Breitreifen richtig für Schotterstraßen sind bezweifle ich. Der Fahrer sucht nach dem Adapter für die Sicherheitsmutter. Irgendwann entdeckt er ihn im Bordwerkzeug (da wo er sein soll). Nachdem er den Reifen gewechselt hat, fahre ich weiter nach Tschokwane zum Frühstücken. Danach geht es auf der H10 nach Lower Sabie.
Dort checke ich erst mal ein. Am Nachmittag noch ein Game Drive entlang der H4-1 mit Abschluss am Sunset Dam der gleich neben dem Lower Sabie Camp ist.

Strecke: Satara Camp – S100 – S41 – S37 – H1-3 – Tschokwane – H10 – Lower Sabie Camp (175 km)
Übernachtung: Lower Sabie Camp / Kruger Nationalpark (R 820 = 61 €)

Di. 15.10.: Start um 5.30 Uhr, Frühstück in Tschokwane (8.45 Uhr). Giraffenbullen kann man an den fehlenden Haaren auf den Hörnern von den weiblichen Tieren unterscheiden (siehe Bild unten). Diese gehen bei Rangkämpfen verloren.
Auf dem Rückweg Stopp am Orpen Dam Hide, zurück im Camp um 12.30 Uhr.
Um 15.30 Uhr fahre ich wieder los: zuerst zum Sunset Dam, dann eine Runde südlich von Lower Sabie mit Duke Wasserloch, Ntandanyathi Hide und Ntandanyathi Wasserloch. Am Rückweg noch ein Abstecher zum Sunset Dam. Zurück bin ich um 18.00 Uhr.

Vormittags: Lower Sabie – H4-1 – H1-2 (S83) – Tschokwane – S35 – S32 (Orpen Dam Loop) – H10 – Sunset Dam – Lower Sabie (145 km)
Nachmittags: Lower Sabie – H4-2 – S130 – S137 – S28 (Ntandanyathi Hide) – H4-2 – Sunset Dam – Lower Sabie (50 km)
Gesamtstrecke: 200 km
Übernachtung: Lower Sabie Camp / Kruger Nationalpark (R 820 = 61 €)

Mi. 16.10.: Start um 5.45 Uhr. Als erstes ein Swainsonfrankolin und eine Schwarzbauchtrappe. Danach noch Hyänen. Diese nutzen oft Wasserdurchlässe an Straßen als Bau, um ihre Jungen großzuziehen.
Frühstück in Afsaal. Dies ist mein liebster Frühstücksplatz im KNP. Dort ist immer was los. Heute fotografiere ich eine Schlankmanguste und einen Rotader-Sonnenzeiger.
Um 10.00 Uhr geht es weiter nach Skukuza. Eigentlich will ich in das dortige Internetcafe, aber dieses ist (für immer?) geschlossen. Um 12.00 Uhr zurück nach Berg-en-Dal, dabei verpasse ich die Abzweigung auf die H1-1 und muss ein Stück zurück. Unterwegs sehe ich eine Hornrabenfamilie bei der Futtersuche. Hornraben sind sehr selten, und es gibt eine Web-Seite, wo man Sichtungen melden kann/soll. Das braune ist ein Jungtier.
Um 14.15 Uhr Checkin in Berg-en-Dal. und um 16.00 Uhr geht es wieder los. Zurück im Camp bin ich um 17.45 Uhr. Vorher am Matjulu Wasserloch noch ein junges Kudu und ein Elefant, der aus einem Wasserreservoir trinkt.

Vormittags: Lower Sabie – H4-2 – S108 – S25 – S119 – S118 – H3 – Afsaal – H3 – H1-1 – Skukuza – H1-1 – H3 – S110 – Berg-en-Dal (205 km)
Nachmittags: Berg-en-Dal – S110 – Matjulu Wasserloch – S110 – H3- S110 – Berg-en-Dal (40 km)
Gesamtstrecke: 245 km
Übernachtung: Berg-en-Dal Camp / Kruger Nationalpark (R 830 = 61,50 €)

Do. 17.10.: Start um 5:35 Uhr, erst geht es zum Matjulu Wasserloch, danach zur H3 (Afrikanische Wildhunde) und S114, ein kurzes Stück in die S25, dort Löwen.
Dann auf der S114 Richtung Afsaal. Dazwischen ein Abstecher zum Outspan Plaque. In Afsaal Frühstück. Wie immer gibt es was zum Fotografieren: zwei Fuchsmangusten beim Spielen und ein Rotschnabeltoko. In Afsaal machen auch viele Gruppen von außen Pause.
Danach fahre ich die H3 Richtung Skukuza bis fast zum Biyamiti Fluss.Unterwegs eine Nashornmutter mit Kind.
Anschließend zurück auf der H3, Abstecher zur Renosterpan. Weiter über die S110 zum Matjulu Wasserloch. In Berg-en-Dal um 12.00 Uhr. Nachmittags los um 15.15 Uhr. Zurück im Camp um 17.45 Uhr.

Vormittags: Berg-en-Dal S110 – Matjulu Wasserloch – S110 – H3 – S114 – Afsaal – H3 – S110 – Matjulu Wasserloch – Berg-en-Dal (110 km)
Nachmittags: Berg-en-Dal – S110 – H3 – S114 – S25 bis zum Mhlambane Fluss S114 – S118 -H3 – S110 – Berg-en-Dal (65 km)
Gesamtstrecke: 175 km
Übernachtung: Berg-en-Dal Camp / Kruger Nationalpark (R 830 = 61,50 €)

Fr. 18.10.: Losgefahren bin ich um 5.35 Uhr in Berg-en-Dal, ca. 8.30 Uhr war ich in Lower Sabie, vorher noch ein kurzer Abstecher zum Sunset Dam (dort war nichts los). Frühstück im Camp. Um 9.00 Uhr geht es los Richtung Crocodile Bridge. Unterwegs ein Gerippe eines Impalas und nicht weit davon die Geier.
Um 10.30 Uhr verlasse ich den Kruger NP über die Crocodile Bridge.
Über Komatipoort geht es auf die N4. Ca.16.30 Uhr erreiche ich Pretoria. Und da beginnt die Irrfahrt: Kurz vor dem Ziel meine ich, ich sei falsch und kehrte um … Nach 50 km und 1.45h war ich da, wo ich vorher fast schon war. Die Karte zeigt sehr gut den Umweg. Ankunft Cranes Nest 18.30 Uhr.

Vormittags: Berg-en-Dal – S110 – H3 – S114 – S25 – H4-2 – Lower Sabie – H4-2 – S28 (Ntandanyathi Hide) – H4-2 – Crocodile Bridge (115 km)
Nachmittags: Komatipoort (N4) – Nelspruit – Middleburg – Pretoria (500 km)
Gesamtstrecke: 615 km (davon ‚Umweg‘: 50 km, 1.45h)
Übernachtung: Cranes Nest, Pretoria

Sa. 19.10.: Frühstück um 7.30 Uhr, danach zum Austin Roberts Memorial Bird Sanctuary (8.00 – 9.30 Uhr), welches gleich neben dem Cranes Nest ist. Ein Stadtlauf geht direkt am Haus vorbei.
Um 10.30 mit dem Auto los zum Voortrekker Denkmal (11.45 – 13.00 Uhr). Das Denkmal erinnert an die Vertreibung der Buren durch die Engländer (Großer Treck). Die Karte (s. Bilder unten) zeigt die Routen der großen Burenführer.
Danach geht es weiter zum Freedom Park (13.00 – 15.00 Uhr). Dieser ist quasi das schwarze Gegenstück zum Voortrecker Denkmal.
Am Schluss fahre ich noch zum Union Buíldings (15.30 – 15.45 Uhr). Dieses beherbergt die südafrikanische Regierung und den Präsidenten (das Parlament tagt in Kapstadt).
Zurück im Cranes Nest bin ich um 16.00 Uhr. Um 16.30 Uhr gehe ich zu Fuß zu einem nahen Einkaufszentrum (bis 17.30 Uhr). Am Rückweg noch ein kurzer Abstecher ins Austin Roberts Memorial Bird Sanctuary.

Strecke: Pretoria (35 km)
Übernachtung: Cranes Nest, Pretoria

So. 20.10.: Eigentlich wollte ich ganz früh ins Austin Roberts Memorial Bird Sanctuary. Nachdem es am Morgen aber trüb ist, fällt dieses aus. Als erstes gehe ich zum nahen Einkaufszentrum, um Biltong zu kaufen. Nachdem das Wetter nicht besser wird, entschließe ich mich, nochmal in den Freedom Park zu gehen und mir dort viel Zeit zu lassen (10.45 – 12.30 Uhr). Danach fahre ich los zum Flughafen. Im Esselenpark mache ich eine kurze Pause und bin dann viel zu früh am Flughafen (14.00 Uhr). Abgabe Auto (meine Kühltasche verschenke ich an einen Angestellten des Autoverleihs).
AF995: Jo’burg – Paris CDG 19.15 – 6.00 Uhr (Airbus A380).
Strecke: Pretoria – Jo’burg Flughafen (50 km)

Mo. 21.10.: Flug AF1010 Paris CDG – Nürnberg 7.20 – 9.00 Uhr. Den Flughafen in Nürnberg verlasse ich um 9.20 Uhr und um 9.50 Uhr bin ich zuhause.

Allgemeines zum Kruger Nationalpark (KNP) in Südafrika

Es gibt eine Geschwindigkeitsbeschränkung: 50 km/h auf Teerstraßen und 40 km/h auf Schotterstraßen (es gibt auch Radarkontrollen!). Normalerweise darf man das Auto nicht verlassen. Nur in den Camps und auf Rastplätzen oder an besonders gekennzeichneten Plätzen wie großen Brücken oder Aussichtspunkten ist es erlaubt. Die Öffnungszeiten richten sich nach Sonnenauf- und Untergang. Im Oktober ist der KNP von 5.30 – 18.00 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten muss man im Camp sein oder den Park verlassen haben. Die besten Zeiten für Game Viewing sind die Morgen- und Abendstunden. Mittags, wenn es sehr heiß ist, stellen sich die Tiere in den Schatten von Bäumen.
Camps im KNP: Die Unterkünfte in den nördlichen Camps sind nicht so überlaufen und man hat eine Chance direkt vor Ort noch was zu bekommen. Ab Olifants/Satara muss man Glück haben das noch was frei ist. Ich hab meine Unterkünfte ca. 4 Wo. vor Reisebeginn im Internet gebucht. Bei Lower Sabie musste ich die 2 Übernachtungen an 2 Tagen hintereinander getrennt buchen. Es waren jeweils nur noch einzelne Tage verfügbar. Wenn man die gewünschte Unterkunft nicht gefunden hat lohnt es sich ein paar Tage später nochmal zu schauen. Nachdem ich die gleiche Unterkunftsklasse gebucht habe musste ich nach einem Tag nicht umziehen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit außerhalb des KNPs zu übernachten und jeweils morgens in den Park zu fahren. Natürlich muss man jedes mal Eintritt bezahlen (auch wer in einem Camp wohnt muss den Eintritt für jeden Tag im Park extra bezahlen). Im Sommer werden die Tore in den Camps eine halbe Stunde früher geöffnet als die Tore vom außen.

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